Read Legend by Marie Lu Online

legend

For all fans of The Hunger Games an epic YA dystopian romantic thriller Los Angeles, CaliforniaRepublic of AmericaHe is Day.The boy who walks in the light.She is June.The girl who seeks her brother s killer.On the run and undercover, they meet by chance Irresistably drawn together, neither knows the other s past.But Day murdered June s brother.And she has sworn to avenge his death....

Title : Legend
Author :
Rating :
ISBN : 9780141339603
ISBN13 : 978-0141339603
Format Type : Other Book
Language : Englisch
Publisher : Penguin 2 Februar 2012
Number of Pages : 304 Seiten
File Size : 781 KB
Status : Available For Download
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Legend Reviews

  • Wortmagie
    2019-09-05 13:58

    "Legend“ von Marie Lu – wieder mal so eine YA Dystopie, bei der ich lange nicht entscheiden konnte, ob ich sie lesen mochte oder nicht. Zu abgedroschen erschien mir die Idee, zu vorhersehbar und diverse kritische Rezensionen bestätigten meine Sorge. Doch trotzdem reizte es mich. Immer wieder. Irgendetwas in mir hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle populären YA Dystopien zu lesen. Ich verfolge dieses Ziel nicht ernsthaft, aber June und Day sind bei vielen so beliebt, dass ich mitreden können wollte. Also warf ich meine Zweifel kurzerhand über Bord, zuckte innerlich mit den Schultern und dachte mir „Ach, was soll’s?“.Er lebt auf der Straße, sie wohlbehütet mit ihrem älteren Bruder in einem Apartment. Er ist ein gesuchter Widerstandskämpfer, sie ist die große Hoffnung der Republik auf eine Offizierslaufbahn. Day und June könnten kaum unterschiedlicher sein und stammen aus völlig verschiedenen Welten. Vielleicht wären sie sich nie begegnet – wäre nicht Junes großer Bruder Metias ermordet und Day zum Hauptverdächtigen erklärt worden. Jetzt ist June auf der Jagd. Wenn ihre Vorgesetzten ihr sagen, dass Day Metias‘ Mörder ist, muss das stimmen. Oder? Stück für Stück fallen June immer mehr Ungereimtheiten auf und sie beginnt zu zweifeln. Steckt vielleicht doch mehr hinter dem Angriff auf ihren Bruder? Entgegen all dem, was ihr beigebracht wurde, lässt sich June auf Day ein und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Doch die Republik sieht es überhaupt nicht gern, wenn man in ihren Geheimnissen herum schnüffelt…Ich muss sagen, dass zwei Drittel von „Legend“ ziemlich genau meinen Befürchtungen entsprachen. Ich fand es langweilig, vorhersehbar, langatmig. Die Handlung entwickelt sich zäh, weil Marie Lu offenbar großen Wert darauf legte, ihren LeserInnen erst einmal ausführlich den Kontrast zwischen den Leben ihrer ProtagonistInnen zu erklären. Mir half es auch nicht, dass sie abwechselnd aus Days und Junes Perspektive schreibt, was ich sonst eigentlich sehr mag. Sie ist das schillernde Sternchen der Republik, er der verteufelte Rebell – diese berechenbare Romeo und Julia Romantik ist doch nun wirklich über die Maßen ausgelutscht. Darüber hinaus habe ich lange gebraucht, um mit June überhaupt warm zu werden. Anfangs konnte ich sie nicht ausstehen. Ich empfand sie als eine verzogene, egoistische, verhätschelte Rotzgöre, die keinen Sinn für die Lebensrealität der Menschen in der Republik hat. Daher konnte ich auch nur wenig Mitgefühl für ihren Verlust aufbringen, obwohl Metias anscheinend ein feiner Kerl war und June sehr viel bedeutet hat. Das heißt, ihre gesamte Motivation für die Jagd auf Day blieb für mich abstrakt. Sie gewann erst meine Sympathie, als sie endlich anfing, ihren eigenen Kopf zu benutzen und nicht mehr nur Befehle ausführte.Day war da schon eher mein Fall, trotz seines recht stereotypen Charakters. Der edle, gut aussehende Revolutionär, der gegen die Regierung kämpft. Doch seine Vergangenheit gab mir die ersten Hinweise auf die Machenschaften der Republik, was mein Interesse weckte und letztendlich das gesamte Buch für mich rettete. Ich halte Marie Lus Figuren für nichts Besonderes, aber ihre Dystopie fand ich sehr spannend. Bisher bot sie noch keine Hintergründe an und allgemein wird kaum etwas erklärt, doch das Wenige, das sie offenbart, hat mich wirklich gefesselt. In der Republik gehen abscheuliche, abgrundtief böse Dinge vor sich, alles im Zeichen des Krieges gegen die Kolonien. Ich bin schon jetzt sehr neugierig zu erfahren, wie es überhaupt zu diesem Krieg kam, welches Ereignis die Spaltung der USA in Republik und Kolonien auslöste und wie genau die Rebellengruppe der Patriots da hinein passt, die in „Legend“ nur am Rande auftaucht. June und Day werden in den Folgebänden sicher alle Hände voll zu tun haben, die Geheimnisse dieser Welt aufzuklären und ich werde sie mit Freude dabei begleiten.Nachdem ich die ersten zwei Drittel von „Legend“ eher unspektakulär fand, habe ich nicht damit gerechnet, dass mich das letzte Drittel dann doch noch überzeugen würde, aber genauso war es. Dafür, dass das Buch so langsam beginnt, ist der Schlusspart überraschend actiongeladen; die Ereignisse überschlagen sich und treiben die Geschichte rasant voran. Mit ihren Figuren gewinnt Marie Lu bei mir keinen Blumentopf, dafür konnte mich aber die von ihr beschriebene Zukunftsvision fesseln. Und wer weiß, vielleicht kann ich im nächsten Band „Prodigy“ ja auch mehr Begeisterung für Day und June entwickeln. Ich gebe der Geschichte noch eine Chance, weil ich unbedingt wissen will, in was für einer Welt die beiden eigentlich leben. Bisher ließ mich Marie Lu nur sehr begrenzt hinter den Vorhang aus Geheimnissen schmulen, der die Republik schützt – ich will dabei sein, wenn dieser fällt und alle Details offenbart werden.Ich denke, „Legend“ sollte auf eine Weise gelesen werden, die den Aufbau des Universums fokussiert. Beschäftigt euch gedanklich mit den Vorgängen in der Republik und lasst June und Day eher nebenbei herum springen und ihre Abenteuer erleben, statt euch auf sie zu konzentrieren. Dann fällt es vermutlich nicht so ins Gewicht, dass die beiden eine wenig originelle Neuauflage von Romeo und Julia sind und hindern euch nicht daran, Spaß an der Geschichte zu haben.

  • Lilly McLeod
    2019-09-13 14:06

    Das CoverDas Cover zu Legend gefällt mir persönlich richtig gut. Das deutsche Covir ist natürlich auch wahnsinnig toll, aber irgendwie habe ich mich hier mit der englischen Ausgabe wohler gefühlt. Sie ist zudem so schön handlich. Was wohl auch daran liegt, dass es ein Taschenbuch ist und zudem im englischen nicht mal 300 Seiten hat.Zurück zum Cover. Das strahlt irgendwie Action aus und erinnert mich schon fast an ein Filmplakat. Richtig passend und richtig gut gemacht. Außerdem mag ich den Zusatz: Truth will become. Passt einfach hervorragend zum Titel und zur Geschichte.Kurze InhaltsbeschreibungLegend ist ein dystopisches Jugendbuch in derem Fokus die beiden Teenager June und Day stehen. June ist Kadett an einer der besten Akademien des Landes. Vor liegt eine große Laufbahn, denn sie ist die Beste in ihrem Jahrgang. Doch als ihr älterer Bruder ermordet wird, ändert sich für June alles. Sie erhält den Auftrag den Mörder ihres Bruders zu finden. Denn die gesuchte Person ist der Rebell Day. Ein Junge in ihrem Alter, der dem System schadet, der aber nie gefasst werden konnte. June will dies um jeden Preis ändern …Schreibstil und StoryverlaufDer Schreibstil von Marie Lu ist wirklich toll. Sie schafft es die Geschichte lebendig, einfühlsam, spannend und trotzdem auch locker leicht zu erzählen. Ich kam sehr schnell voran, was auch an dem rasanten Tempo liegen kann, das die Geschichte vorgibt. Sie wird ja abwechselnd aus Days wie auch aus Junes Sicht erzählt. Ich war von Days Geschichte sofort gepackt und fand seine Geschichte sehr emotional, sehr ergreifend und auch spannend. Junes Alltag, wie auch ihre Geschichte waren zunächst etwas vorhersehbar und konnten mich nicht ganz so gut unterhalten, aber je näher man der Figur kam, um so spannender wurde auch ihre Sicht auf die Dinge und spätestens als die beiden Figuren sich begegnen, war ich drin und konnte nicht mehr aufhören, bis ich wusste wie es endet. Spannung pur!Die Charaktere und ihre EntwicklungDie männliche Hauptfigur des Buches ist Day. Er ist noch sehr jung mit seinen 14 oder 15 Jahren, aber er hat auch schon sehr viel erlebt. Er schlägt sich durch ein hartes und sehr gefährliches Leben und sorgt sich dabei vor allen um seine Familie und Freunde. Mir war Day sofort sympathisch und ich fand es besonders toll, wie es der Autorin gelungen ist, ihn trotz seiner Jugend so reif wirken zu lassen, ohne das es unglaubwürdig herüberkam. Ganz, ganz toll. Ein Protagonist, den ich sehr lieb gewonnen habe.June ist die weibliche Protagonistin im Buch und wächst wohlbehütet innerhalb des Systems auf. Eigentlich scheint ihr ganzes Leben klar und deutlich vor ihr zu liegen und vor allen sieht ihre Zukunft sehr rosig aus. Doch June hat Probleme. Der Verlust ihrer Eltern ist etwas, über das sie nie ganz hinweg kam. Als sie dann noch ihren Bruder verliert, verfällt sie total der Rache. Sie ist das einzige, das June weitermachen lässt. Als sie dann auf Day trifft und sich alles verändert – nach und nach – blüht June richtig auf. Man spürt wie sie sich Gefühlen öffnet, wie sie Wahrheiten erkennt und zu einer ganz anderen Person wird. Diese Entwicklung war toll und so konnte auch June mein herz schlussendlich für sich erobern.Natürlich gibt es in dem Buch eine angedeutete Liebesgeschichte zwischen June und Day. Die beiden bauen eine sehr feste Beziehung zueinander auf. Sie sind beides keine Menschen, die anderen leicht Vertrauen schenken. Doch weil sie keine andere Wahl haben, müssen sie lernen einander zu vertrauen. Und als sie sehen, dass sie es können, ist es klar, wie fest es die beiden zusammen schweißt. Der Hauch romantischer Gefühle ist in dem Alter der Jugendlichen normal, steht aber in diesem Buch keineswegs im Vordergrund. Mal sehen wie es im Verlauf der weiteren zwei Bände sein wird.FazitEine Dystopie, die actionreich ist, rasante Handlungsabläufe hat, ungewöhnliche, charmante und sehr sympathische Hauptprotagonisten besitzt und jede Menge echtes Gefühl. Ein super Einstieg der unbedingt Lust macht auf mehr. Für Dystopiefans und Einsteiger in dieses Genre auf jeden Fall zu empfehlen.