Read Das Nibelungenlied: Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch by Karl Bartsch Online

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Pressestimmen Die neue Reclam Ausgabe des Nibelungenlieds ffnet durch ihre unverschmockte bersetzung und den klugen, immerhin 300 seitigen Kommentar im Anhang den Blick f r die wahren Qualit ten dieser grandiosen Dichtung, f r die archaische Kraft ihrer Figuren, die poetische Sch nheit ihrer Sprache und den fremden, faszinierenden Reiz ihrer gedanklichen Grundlagen Original und Prosa bersetzung stehen sich gegen ber eine hilfreiche Anordnung, erlaubt sie doch immer wieder den vergleichenden, pr fenden Blick auf den mittelalterlichen Urtext, der hier auf vorbildliche Weise auch f r unge bte Leser erschlossen wird Das kompetente Nachwort, das den vorz glichen Stellenkommentar erg nzt, informiert ber die komplexe Stofftradition des Werks, ber historische Bez ge, literaturgeschichtliche Einordnung, wichtige Probleme der Interpretation und Wirkungsgeschichte, Sprache und Form Insgesamt ist der gl nzend gelungene Band eine berzeugende Verf hrung zur Lekt re des Nibelungenlieds Badische Neueste Nachrichten...

Title : Das Nibelungenlied: Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch
Author :
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ISBN : 3150006449
ISBN13 : 978-3150006443
Format Type : Other Book
Language : Englisch, Deutsch
Publisher : Reclam Auflage Erw Ausg 2007
Number of Pages : 1049 Seiten
File Size : 694 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Das Nibelungenlied: Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch Reviews

  • KunoichiMW
    2019-01-03 17:49

    kam schnell an und war wie in der Beschreibung. Bin froh, dass ich es gekriegt hab, da dieses inzwischen auch vergriffen zu sein scheint.

  • Ingrid Jung-Hamberg
    2019-01-06 17:23

    Konnte ich in der Uni sehr gut verwenden. Auch für den Schulunterricht gut einzusetzen. Die Nibelelungensage ist mehr als spannend!

  • Leser
    2018-12-28 22:28

    Seit ein paar Tagen habe ich jetzt "Das Nibelungenlied", aufgelegt von Reclam im Jahr 1997.Schon immer hat mich eine vollständige Ausgabe interessiert, haben wir doch alle in der Schule von den Nibelungen gehört und gelesen. Doch noch nie habe ich den gesamten Text vorliegen gehabt.Reclam hat, was ich sehr interessant finde, auf der linken Buchseite jeweils den mittelhochdeutschen und auf der rechten Seite den hochdeutschen Text gegenüber gestellt. Das Nibelungenlied in mittelhochdeutsch zu lesen ist sehr schwer, sind doch sehr viele Worte nur im Sinn zu erahnen, manche auch unverständlich.Da ist es schon leichter, die Prosaübersetzung in Hochdeutsch zu lesen.Allerdings - und das stört mich etwas - ist diese Übersetzung doch sehr profan geraten. Die Sprache ist sehr einfach, zwar sehr gut verständlich, doch erinnert mich der Text häufig an einen Schulaufsatz.Ich kann nicht beurteilen, ob das so sein muß, oder ob der Autor sich exakt an die ursprüngliche Fassung gehalten hat, dazu fehlt mir die nötige Sprachkenntnis des Mittelhochdeutschen.Dennoch ist es allemal interessant und faszinierend in dieses alte Epos einzutauchen. Liebe, Intrigen, Verrat, Mord und Krieg - eigentlich alles, was man heute in einem modernen Thriller auch erwartet. Nur eben hier im Mittelalter angesiedelt.Spannend und lebendig und lesenswert!

  • None
    2018-12-24 21:46

    Das um 1200 von einem oder mehreren unbekannten Dichtern niedergeschriebene Nibelungenlied ist in dieser Reclamausgabe als mittelhochdeutscher Text mit einer neuhochdeutschen Übersetzung abgedruckt, die so nahe wie möglich am originalen Text zu bleiben versucht. Die Edition folgt der Ausgabe von Karl Bartsch und Helmut de Boor, die sich im wesentlichen an der mittelalterlichen Handschrift B orientiert. Diese Edition ist unter anderem deswegen sehr gelungen, da sie im Anhang einen reichen Kommentar besitzt, der zu jeder der 39 Aventuiren der Dichtung, Erläuterungen, sowie eine Zusammenfassung des Geschehens enthält, um sich in der Handlungsdichte der Erzählung besser zurechtfinden zu können. Des weiteren enthält sie auch ein Nachwort, welches auf Probleme in der Übersetzung, Widersprüche und Merkwürdigkeiten, Angaben zur Form, den geschichtlichen Hintergrund und auf die frühere Sagenbildung des Nibelungenliedes verweist. Hilfreich ist, daß der mittelhochdeutsche und der neuhochdeutsche Text genau gegenüberliegend abgedruckt sind, so daß man die Textstellen schnell wiederfinden kann und so die Lektüre des mittelalterlichen Textes erleichtert wird. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

  • Christian Tietze
    2019-01-17 16:26

    Das deutsche Heldenepos des 39 Aventiuren umfassenden Nibelungenliedes ist beinahe Jedermann ein Begriff: Der starke Prinz Siegfried hilft den Königen Burgunds und wird schließlich erschlagen, sein Schatz fällt in die Hände der Könige Burgunds, jedoch nicht in die seiner Frau. Diese verheiratet sich mit dem Hunnenkönig im Osten und plant den Tod ihrer Brüder aus Rache und veranstaltet ein riesiges Gemetzel.Die Erzählung ist, wie der Titel und die erste Seite schnell zeigen, in zwei Versionen abgedruckt, und zwar parallel zueinander. Links hat man die mittelhochdeutsche Versform aus den Urzeiten der deutschen Schreibweise und rechts sieht man eine freie neuhochdeutsche Übersetzung. Diese ist anfangs etwas seltsam, weil es eben kein Vers ist, wie auf der gegenüberliegenden Seite, aber auch keine durchgehende Erzählung wie in modernen Romanen. Vielmehr werden die Strophen in ebensovielen Zeilen, wie sie selbst verbrauchen, nacherzählt. Manchmal bringen einen die Formulierungen zum schmunzeln, alles in Allem ist es jedoch ganz angenehm zu lesen, wenn man beim Lesen ein wenig Gas geben will. Die mittelhochdeutsche Fassung habe ich die ersten 20 Seiten lang gelesen, was zwar äußert Spannend war, jedoch viel zu lange dauerte. Die neuhochdeutsche Fassung liest sich hingegen sehr flüssig, weil der Erzählstil nicht sehr ausgeschmückt ist.Die Erzählung, auf die ich mich jetzt beziehe, ist deswegen immer die neuhochdeutsche.Die 39 Aventiuren des Nibelungenliedes - nacherzählt - lassen sich ganz angenehm lesen. Das Geschehen ist im Großen und Ganzen relativ nüchtern geschildert, da die Personen nicht mit Gefühlen beschrieben werden, sondern einfach wie Figuren die man beobachtet. Spannung kommt trotzdem auf – zwar nicht in einer geordneten Spannungskurve, dafür aber bei den einzelnen Teilabschnitten zu ihrem jeweiligen Höhepunkt:Siegfrieds zug nach Worms und der Kampf gegen die Sachsen, die eroberung der isländischen Brünhilde, Siegfrieds Tod, die Reise der Nibelungen zu Etzel und schließlich die große Schlacht, die über einhundert Seiten umfasst, jedoch mit vielen Beschreibungen und Dialogen gefüllt ist und nicht nur blindes Gemetzel beschreibt.Siegfried Grosse, der Übersetzer, versuchte seinen knappen Sätzen und Zusammenfassungen durch mittelalterlich wirkende Formulierungen die nötige Stimmung zu verleihen - mit Erfolg zwar, jedoch schmunzelt man meist über die Floskeln und die, durch das Original und den Platz bedingten knappen Sätze, öfters mal. Die Handlung lässt sich aber gut verfolgen, ich kann nur sagen, dass die Übersetzung verständlich und insgesamt sehr gelungen ist.Da ich persönlich eigentlich ein relativ schneller Leser bin, habe ich die gesamte Geschichte, die ich im Übrigen von Romanen wie Stephan Grundy: Das Rheingold sowieso schon kannte, ziemlich schnell in einem Tag durcharbeiten können, ohne mich damit sonderlich zu beeilen oder zu quälen. Für Interessierte in die Sage ist es, denke ich, eine gute Fassung, um nicht nur das Heldenepos Deutschlands, sondern auch die mittelalterliche Versform zu entdecken und dabei die schöne Geschichte lesen zu können.Die Personen sind durch den Erzählstil wie gesagt nicht sonderlich plastisch ausgeführt, man kann sich jedoch sein eigenes Urteil von den Menschen bilden, was im Prinzip nur durch die Dialoge deutlich gemacht wird. Der angeblich so strahlende Held Siegfried wird in den Dialogen oft in seiner wahren Gestalt gezeigt, wenn man weiß, worauf man zu achten hat – und man kann den armen Hagen von Tronje vielleicht auch besser verstehen, wenn man sich die Zeit dazu nimmt.

  • P. Labus
    2019-01-03 19:25

    Diese Ausgabe eignet sich sehr gut für Studenten, aber auch interessierte Leihen. Die Übersetzung ins Neuhochdeutsche ist sehr genau und damit der ideale Ausgangspunkt für eine Beschäftigung mit dieser Sprache. Natürlich eignet sich diese Ausgabe auch für alle Laien, die sich nicht mit dem Mittelhochdeutsche beschäftigen wollen, denn das vollständige Niebellungenlied sollte man in dieser Form einfach einmal gelesen haben. Die Ausgabe wird mit allerhand Interpretationsmaterial abgerundet, was den Preis mehr als gut erscheinen lässt.