Read Wiederholungstäter: Ein Leben zwischen Istanbul, Wien und Athen by Petros Markaris Online

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Petros Markaris ber seine Liebe zu Istanbul, seine Hassliebe zu Athen und seine besondere Beziehung zur deutschen Kultur Bekenntnisse eines Kosmopoliten....

Title : Wiederholungstäter: Ein Leben zwischen Istanbul, Wien und Athen
Author :
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ISBN : 3257066392
ISBN13 : 978-3257066395
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Diogenes Auflage 2 22 April 2008
Number of Pages : 298 Pages
File Size : 581 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wiederholungstäter: Ein Leben zwischen Istanbul, Wien und Athen Reviews

  • Helene Harth
    2018-10-28 18:00

    Die Autobiografie von Petros Makaris ist faszinierend durch ihren interkulturellen Hintergrund. Ein Leben zwischen Istambul und Athen, zwischen einem Beruf in der Wirtschaft und dann einer faszinierenden Karriere als Schriftsteller. Deutsch lernte er in der österreichischen Schule in Istanbul, weil sein Vater überzeugt war, es sei die künftige Wirtschaftssprache. Aber dann benutzte er seine Deutschkenntnisse, um Goethes "faust" und Hölderlins Gedichte ins Griechische zu übersetzen.Eine ebenso faszinierende Lektüre wie die Krimis dieses Autors, die die Probleme des griechischen Alltags in der Finanzkrise lebendig werden lassen.

  • Amanda G.
    2018-11-02 12:59

    Wer die Griechen und ihre ganze Situation besser verstehen will, sollte die Bücher von Petrus Markarid lesen, alle! Und zu Weihnachten verschenken, auch zu empfehlen ...

  • Sylvia
    2018-10-22 17:03

    ich finde seine Bücher wunderbar. Einerseits seine Art zu schreiben. Ein Polizist der Fälle löst, spannend zu lesen, gleichzeitig gibt er autentischen Einblick in das tägliche Geschehen in Griechenland. In die politischen Probleme, mit geschichtlichem Zusammenhang, und generell Einblick in das Leben und Traditionen der Griechen. Wunderbar

  • Heide Pirkl
    2018-11-10 19:20

    Interessante Informationen erhält der Leser über die Entstehungsgeschichte des griechichen Kommissars Kostas Charitos plus Frau und Tochter. Markaris räumt zwar ein paar Analogien zur eigenen Biografie ein, bestreitet aber, mit seinem Kommissar identisch zu sein. Man erfährt auch allerlei Spannendes über das Minoritätenproblem der in Istanbul ansässigen Griechen und Armenier wie auch über den Werdegang des Autors und dessen Liebe zum Theater. Ein viel diskutierters Thema sind die vom Autor benütztenSprachen. Markaris schreibt auf Griechisch, er liebt - als ein in Istanbul aufgewachsener Armenier--- das Griechische als seine Muttersprache. Auch erklärt er dem Leser, warum er kein Armenisch kann. Ueber Bürgerrechte und Politisches wird in diesem Werk ebenso nachgedacht wie über das Handwerk des Krimi-Schreibens, über die Kunst des Uebersetzens, die Liebe zur deutschen Sprache und vor allem zu Bert Brecht. Ein wirklich angenehmes Buch, in dem der Leser weder überfordert noch vor Probleme gestellt wird.

  • Winfried Stanzick
    2018-11-07 17:26

    Petros Markaris ist einer der erfolgreichsten und auch vielseitigsten Schriftsteller im gegenwärtigen Griechenland. Einer kleinen Gemeinde von Krimifans ist er in Deutschland seit Jahren bekannt als Autor von Büchern um den Kommissar Kostas Charitos, der unter Fachleuten den Ruf genießt, dass er den Vergleich mit den Großen, mit Wallander, Brunetti und auch Montalbano nicht zu scheuen braucht. Da ich alle Bücher von Markaris mit Kostas Charitos gelesen habe, und auch alle Bücher der anderen kenne, kann ich das nur ausdrücklich bestätigen.Alle Autoren kennen diese Frage bei Lesungen und bei Interviews, die Frage danach, was denn an ihren Büchern und ihren Figuren autobiographisch sei. Ulrich Greiner hat unlängst in der ZEIT diese fast manische Suche nach dem Autobiographischen in den Werken von historischen und auch zeitgenössischen Schriftstellern kritisiert, zu Recht, wie ich finde.Markaris jedoch nimmt diese viele Autoren nervenden Fragen einmal auf und zieht die Parallelen mit seinem Kommissar, dessen Frau und Familie und dessen Leben. Er vergleicht sein Leben mit dem des Kommissars, sieht Ähnlichkeiten und auch Unterschiede und beginnt zu erzählen von seinem eigenen Leben, seinem biographischen Hintergrund. Er beschreibt seine Kindheit in Istanbul, seinen Alltag in Athen.Und, wie wir es aus seinen anderen Büchern gewohnt sind, nimmt er jede denkbare Möglichkeit wahr, sich als "homo politicus" zu zeigen, in dem er Autobiographisches, Historisches und aktuell Politisches zu einer Mischung zusammenrührt, die eine ausgezeichnete, kritische und belebende Lektüre darstellt auch für Menschen, die seine Kriminalromane (noch) nicht kennen.Ein wahrer Kosmopolit mit starken Bindungen an die deutsche Kultur.

  • Chr Graff
    2018-11-03 16:02

    Das Buch erläutert Geschehnisse, die so im Detail bei uns im Westen nochweitgehend unbekannt waren. Der Kriminalautor erscheint in einemanderen, völlig neuem Licht!Christian Graff