Read Ein Dandy auf Reisen: Tagebücher 1907-1912 by Wolfgang Martynkewicz Online

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Der zweite Band der gro en Tagebuch Edition Ein melancholischer Lebemann, ein verzweifelter Gl cksj ger, ein einsamer Erotomane so erscheint Oscar A H Schmitz in seinen Aufzeichnungen Der zweite Band der gro en Tagebuch Edition verbindet die Bekenntnisse eines Verf hrers mit gro artigen Reise Impressionen Januar 1907 Das Pariser Abenteuer liegt hinter ihm, genauso wie zwei gescheiterte Ehen Die M nchner Boheme st t ihn ab In Wien begegnet Schmitz Peter Altenberg, Alfred Polgar, Hugo von Hofmannsthal, er verbringt die Abende mit Stefan Zweig und hat einen Termin bei Sigmund Freud Doch den Lebemann treibt die Sucht nach einem rauschhaften Leben fort Immer exotischer werden die Reiseziele Spanien, Algerien, Marokko, die Kanarischen Inseln, eine Fahrt auf dem Nil, Jerusalem, Jericho, Haifa und Damaskus Die Impressionen sind durchsetzt von sexuellen Obsessionen Endlich scheint er die gro e Liebe zu finden Doch schon bald ist der rastlose Don Juan wieder allein Er begibt sich auf die gef hrlichste Reise die zum eigenen Ich Und das liegt im Land der D monen....

Title : Ein Dandy auf Reisen: Tagebücher 1907-1912
Author :
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ISBN : 3351030983
ISBN13 : 978-3351030988
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Aufbau Verlag Auflage 1 18 April 2007
Number of Pages : 584 Pages
File Size : 579 KB
Status : Available For Download
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Ein Dandy auf Reisen: Tagebücher 1907-1912 Reviews

  • Christine
    2018-11-14 19:46

    Oscar Adolf Hermann Schmitz (auch: Oscar A. H. Schmitz; * 16. April 1873 in Bad Homburg vor der Höhe, Hessen; ' 17. Dezember 1931 in Frankfurt am Main) war ein gefragter deutscher Gesellschaftsschriftsteller und Mitglied der Münchner Bohème. In seinerzeit recht populären Schriften beschrieb, analysierte, parodierte und reflektierte er den Oberschicht-Zeitgeist des wilhelminischen Deutschland und dessen Krise nach dem Ersten Weltkrieg. Dazu tritt ein umfassendes Opus an Reise- und Ratgeberliteratur, sowie zahlreiche Schriften, in denen er für Astrologie und Psychoanalyse warb.Thomas Mann hielt ihn für einen "hervorragenden gescheiten Schriftsteller".Die Tagebücher beleuchten nicht nur den Zeitgeist der Oberschicht Sie sind auch von den Höhen und Tiefen des Erlebens des Autors her ein Gewinn.Das Buch bietet sehr aufschlussreiche Einblicke in die Erotik um 1900 - lauter Vorlagen für ungeschriebene Novellen.Bei allem Appetit sehnt sich Schmitz allerdings beinahe verzweifelt nach Halt in einer soliden Partnerbindung; wiederholt versucht sich der Lebemann im Hafen der Ehe zu vertäuen.Zwei Ehen, werden ausgiebig in diesem Band protokolliert. Er verfügt über eine scharfe Wahrnehmung und die Gabe, zu formulieren. Reiseeindrücke und Fraueneindrücke - das ist es, was dieses Tagebuch (übrigens sehr edel ausgestattet mit zwei Lesebändchen) bisher vor allem zu bieten hat. Fast völlig ausgespart bleiben dagegen der politische Hintergrund, die wilhelminische Monarchie, die Weltlage um 1900. Es ist in diesem Sinn kein Epochenpanorama. Schmitz ist sich selbst Epoche genug.