Read Der Liebescode: Von Steinzeitgenen und Glückshormonen. Die Spielregeln unserer Leidenschaft. by Manfred Theisen Online

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Warum gehen gebildete Frauen h ufiger fremd Wieso blickt ER in den ersten Zehntelsekunden auf Brust und Becken, w hrend SIE sein Gesicht in Augenschein nimmt und wie kann uns das beim Flirten helfen Es sind steinzeitliche Gene und Gl ckshormone, die f r die Unsinnigkeiten der Liebe verantwortlich sind Nur Wie knacken wir den Liebescode Manfred Theisen beweist So zivilisiert unsere Gesellschaft auch sein mag und so modern wir die Liebe auch gestalten m gen, letztlich wird das sch nste Gef hl der Welt weniger durch unsere Emotionen als durch die Gene und Hormone gelenkt, die seit Urzeiten unver ndert sind Wie die Menschen vor mehreren 1000 Jahren sch pfen wir aus dem Repertoire, das in den Steinzeitgenen angelegt ist und das Wissen darum hilft uns, unsere Verhaltensmuster zu verstehen und besser lieben zu lernen Theisen vermittelt uns die neuesten Erkenntnisse ber die Triebfedern der Leidenschaft und liefert uns den Schl ssel zum Liebescode Denn nur wer die Steinzeitsprache der Liebe kennt, kann im Dschungel der modernen Liebesbeziehungen gl cklich werden....

Title : Der Liebescode: Von Steinzeitgenen und Glückshormonen. Die Spielregeln unserer Leidenschaft.
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ISBN : 3426273764
ISBN13 : 978-3426273760
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Droemer HC 21 Februar 2007
Number of Pages : 460 Pages
File Size : 984 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der Liebescode: Von Steinzeitgenen und Glückshormonen. Die Spielregeln unserer Leidenschaft. Reviews

  • Samuel Schmidt
    2019-03-04 17:01

    In der Hauptsache geht es um Hormone, Pheromone, Gene und Dispositionen und evolutionäre Prozesse. Doch hinter all diesen trockenen Begriffen steckt ein sehr amüsant geschriebenes Buch. Durch das Buch begleiten wir auf Doku-Drama-Art ein Pärchen von den ersten zarten Flirtversuchen bis zur richtigen Beziehung.So wird der Leser z.B. in die hormonelle Sprache der Liebe eingeführt. Es geht um die Wirkung körperlicher Attribute, von Duftstoffen, und vor allem – auch wenn ich mich wiederhole – um Hormone.Was passiert eigentlich bei einem Kuss? Wie macht Sperma eine Frau glücklich? Was passiert bei Eifersucht? Wie durchzieht der biologisch verankerte Kinderwunsch (auch wenn man gar keine Kinder möchte) einen Flirt und eine Beziehung? Und besonders interessant: Worauf muss man beim Flirten achten?Das Buch wird von ein paar simplen Grundgedanken durchzogen. Es geht um Investition, Reproduktion und Sicherheit.Klar gemacht wird zunächst eines: Es geht nicht um eine Beziehung, sondern immer um Sex. Unsere Biologie zwingt uns wenigstens zu versuchen Kinder zu bekommen.Dabei investieren Männer viel weniger als Frauen. Denn während Frauen für 9 Monate ein Kind in sich tragen und hinterher ein Leben emotional ans Kind gebunden sind, investieren Männer eigentlich nur einen Teelöffel Sperma. Aus diesem Grund haben Frauen viel mehr Fähigkeiten Männer an sich zu binden als umgekehrt. Männer fallen also auf die simpelsten Tricks rein. Und oft genug legen sie sich selbst rein. Aber nicht, dass Männer das aus Dummheit tun. Die Biologie zwingt sie. Frauen hingegen sind bei alledem viel nüchterner. Auch sie sind zwar Sklaven der Biologie. Aber die Hormone lassen ihnen noch viel mehr Menschenverstand übrig. Das einzige was Mann hoffen kann, ist dass er bei Frau erfolgreich, seriös und potent genug rüber kommt, damit sie sich auf ihn einlässt. So hatte ich doch oft sehr den Eindruck, das Buch wäre für Frauen wesentlich hilfreicher als für Männer. Und das schließe ich nicht allein vom pinken Cover. Männer halten häufiger als Beispiel her, werden besser erklärt und Frauen wissen hinterher mit Sicherheit wie sie einen Mann um den Finger wickeln könnten. Doch Männer bekommen so hilfreiche Tipps nicht in so großer Häufigkeit. Frauen erscheinen in dem Buch als viel resistenter gegenüber Flirttricks als Männer.Zusammenfassend gesagt, ist das Buch sehr amüsant geschrieben und gibt einen guten, aber auch leichten Einblick in die biologischen Prozesse, die unsere Flirtversuche steuern. Viele Mechanismen finden sich in einem lustigen Beispiel illustriert oder so überspitzt, dass auch komplexe Zusammenhänge ganz einfach erscheinen. Auch wenn dieses Buch definitiv kein Beziehungsbuch ist und auch kein Ratgeber für garantiert erfolgreiche Anmache, so lohnt es sich doch, gerade weil es so populär geschrieben ist und ein Spiegel für uns selbst ist, der uns die Wahrheit mit einem Augenzwinkern vorhält.Allerdings ist dieses Buch ein populärwissenschaftliches Buch. Wer die harte Biologie hinter der Liebe wirklich verstehen will, sollte sich ein anderes Buch vornehmen.Auch diejenigen, die sich schnelle Tipps und Tricks für den erfolgreichen Flirt wünschen, sollten zu einem anderen Buch greifen. Zwar geht es hier immer um den schnellen Sprung ins Bett, aber sonderlich hilfreich ist es dafür nicht.Dafür kümmert es sich im letzten Kapitel um den Erhalt der Liebe. Und wenigstens diese Tipps sind wirklich wertvoll für Männer und Frauen!

  • Daniel Biester
    2019-03-05 18:40

    Was geschieht mit uns auf biochemischer Ebene, wenn wir von Amors Pfeil getroffen werden? Wie haben sich unsere Verhaltensweisen im Laufe der Evolution verändert und welche Auswirkungen haben unsere Gene auf den Prozess der Partnersuche und Bindung?Fragen, denen Manfred Theisen, Wissenschaftsjournalist, gezielt auf den Grund geht und dabei unsere Hormone einer akribischen Betrachtung unterzieht.In seinem »Liebescode« beschäftigt sich Manfred Theisen mit dem Verhalten zweier Personen, die sich zufällig in einer Bar treffen und den ersten Kontakt herstellen. Welche Auswirkungen hat das kurze Lächeln Lauras auf den Barnachbarn Sascha? Mit welchem Satz kann dieser, dem die sympathische Frau durchaus attraktiv erscheint, den ersten Kontakt herstellen?Durch das hypothetische Verhalten seiner beiden Protagonisten vermittelt der Autor zunächst oberflächlich das Geschehen, um es im nächsten Augenblick biologisch auf den Prüfstand zu stellen und seinem Leser einen Einblick in die hormonellen Abläufe und das damit verbundene Entscheiden und Handeln zu vermitteln, nicht ohne hin und wieder auch Parallelen zu unseren Vorfahren herzustellen.»So zivilisiert unsere Gesellschaft auch sein mag und so modern wir die Liebe auch gestalten mögen, letztlich wird das schönste Gefühl der Welt weniger durch unsere Emotionen als durch die Gene und Hormone gelenkt, die uns seit Urzeiten bestimmen,«Laura und Sascha und die Frage nach dem Wie und WarumWas geschieht mit den beiden Menschen, die sich zunächst so fremd sind und doch nach kurzer Zeit erkennen, dass es eine mysteriöse Anziehungskraft ist, die die beiden zu vereinen scheint? Was geht hierbei in Sascha vor und was in Laura? Welche hormonellen Prozesse entscheiden darüber, ob es nun zu einer Abfuhr, einem One-Night-Stand oder der ersehnten, festen Beziehung führt? Wie kann es sein, dass die anfänglichen Schmetterlinge im Bauch schon nach wenigen Monaten abstürzen, der Pudding in den Beinen zu Beton erhärtet und nach dem ersten Streit, der gemeinsamen Wohnung oder gar dem ersten Kind das gesamte Verhalten dieser Beziehungseinheit in eine andere, ungewollte Richtung driftet? Fragen, die ausführlich erklärt und teils amüsanten Antworten an den neugierigen Leser gebracht werden.Sexualkunde für Erwachsene und die Parallele zur TierweltAuch das sexuelle Verhalten erklärt uns Theisen bis ins Detail. Von den Trieben des Mannes bis zu den Entscheidungsfaktoren der Frau, die eben jenen gewähren lässt, wird nichts ausgelassen. Auch die Parallelen zur Tierwelt sind erstaunlich, komisch und erkenntnisreich. Vom Kamikazesperma bis hin zum Penisfechten von Flusswürmern erinnern die wissenschaftliche Ausflüchte ein wenig an Die Reise ins Ich".Die Spielregeln unserer LeidenschaftDer »Liebescode«, ein aufschlussreicher und heiterer Ratgeber für alle, die mehr über die Spielregeln unserer Leidenschaft, das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Aufrechtgänger Steinzeitgene und Glückshormone wissen möchten. Das Gesamtbild wird durch die Einbringung zweier Charaktere umso mehr abgerundet und stellt den direkten Bezug zum hypothetischen Verhalten der Protagonisten dar. Ebenso suggeriert uns Theisen, warum gebildete Frauen häufiger fremd gehen, nach welchen biologischen Maßstäben unsere Partner willkürlich ausgewählt werden, warum manch einer den anderen nicht riechen" kann, und warum Achselschweiß biochemisch betrachtet deutlich prägnanter duftet als Chanel oder Boss.Ein Buch, das dem Leser eine modere Aufklärung vermittelt und durch kurze und knappe Kapitel mit einem gesunden Maß an wissenschaftlichen Erklärungen aufzeigt, dass der Code, der hier entschlüsselt wird weitaus mehr darstellt als die reine Beschränkung von visuellen Oberflächlichkeiten und nach welchen Kriterien unsere modernen" Beziehungen zum Scheitern oder Gelingen verurteilt werden.