Read Amoris Laetitia - Freude der Liebe: Nachsynodales apostolisches Schreiben Amoris Laetitia über die Liebe in der Familie. Mit einer Hinführung von Christoph Kardinal Schönborn (HERDER spektrum) by Franziskus (Papst) Online

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Frei sollten die Teilnehmer der Bischofssynode diskutieren Dazu wurden sogar im Vorfeld die Gl ubigen in aller Welt in Form von Frageb gen angeh rt Die Summe der Antworten, das hei t die Ergebnisse der Frageb gen und der Schlusstext der Synodenteilnehmer, wurden dem Papst bergeben In diesem Band stellt Franziskus nun sein Fazit vor und weist der Kirche die Richtung unter dem Zeichen der Barmherzigkeit, der Gerechtigkeit und der Z rtlichkeit....

Title : Amoris Laetitia - Freude der Liebe: Nachsynodales apostolisches Schreiben Amoris Laetitia über die Liebe in der Familie. Mit einer Hinführung von Christoph Kardinal Schönborn (HERDER spektrum)
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ISBN : 3451069199
ISBN13 : 978-3451069192
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Verlag Herder Auflage 1 21 April 2016
Number of Pages : 303 Pages
File Size : 890 KB
Status : Available For Download
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Amoris Laetitia - Freude der Liebe: Nachsynodales apostolisches Schreiben Amoris Laetitia über die Liebe in der Familie. Mit einer Hinführung von Christoph Kardinal Schönborn (HERDER spektrum) Reviews

  • Jaroschek
    2018-11-03 16:59

    Wir erleben einen erheblichen Umbruch beim Denken über Ehe, Partnerschaften, Scheidungen. Die Kirche wurde gedrängt, ihr Verhalten gegenüber Geschiedenen und deren eventueller neuer Verheiratung zu überdenken. Leicht hat sie es sich nicht gemacht. Der vorbereitenden Synode 2014 war weltweit eine Befragung der Katholiken vorangegangen. 2015 fand dann die entscheidende Bischofssynode statt, an deren Sitzungen der Papst schweigend und d lediglich zuhörend teilnahm. Nun, ein halbes Jahr nach Abschluss der Synode, liegt die die nachsynodale Stellungnahme des Papstes unter dem Titel ‚Amoris Laetitia-Freude der Liebe‘ vor.Wie so oft schon nimmt sich der Papst auch in diesem Schreiben deutlich zurück, um zu zeigen, hier spricht nicht der Papst, hier spricht die Kirche. Sehr stark zitiert der Papst die Stellungnahmen der Bischöfe während der Synode, aber auch Reden und Schreiben seiner päpstlichen Vorgänger. Die Kirche ist verpflichtet, ihre Wahrheit zu vertreten, sie ist aber auch verpflichtet andere Meinungen anzuhören. Sie muss wesentliche Probleme differenziert sehen. In der Vergangenheit hat sie Fehler gemacht, wenn sie die Ehe zu stark idealisiert und das Gewicht zu stark auf Fortpflanzung gelegt hatte. Die Synodalen sahen Ehen und Partnerschaften nicht abgehoben von der Realität. In einigen Fällen begannen die Bischöfe ihre Arbeit damit, dass alle Teilnehmer über Sorgen und ‚Irregularitäten‘ in ihren eigenen Herkunftsfamilien sprachen. Allgemein stellte die Synode fest, dass der steigende Narzissmus und die zunehmende Individualisierung eine Gefährdung der Gesellschaft bedeuten. Zukunftsangst überlagert das Denken, hindert oft, sich ehelich zu binden. Wenn man die alte, von Autoritarismus und zum Teil durch Gewalt geprägte Familien verwirft, so dürfe das nicht zur Geringschätzung der Ehe an sich führen. Es geht darum, den Sinn der Ehe wiederzuentdecken und zu erneuern. Das Wohl der Familie ist entscheidend für die Zukunft der Welt. Bloße Partnerschaften gefährden die Gesellschaft und reduzieren die Sicherheit des Einzelnen. Papst Franziskus Sprache ist einfach, seine Aussagen sind absolut lebensnah. So legt er überzeugend das, dass die Ehe eine Lebensaufgabe ist, man die Ehe realistisch sehen muss mit allen Höhen und Tiefen. Wichtig ist, dass Brautleute sich vor der endgültigen Bindung genau kennen lernen müssen und bereit sein sollten, den anderen auch mit seinen Schwächen zu akzeptieren. Immer wieder wird darauf hingewiesen, vor allem auch an das Wohl der Kinder zu denken. Bei der Sexualerziehung sollte das Verhüten nicht in den Vordergrund geschoben werden. Im Hinblick auf gescheiterte Ehen sollten die Verfahren zu einer Eheannullierung beschleunigt und vereinfacht werden. Es wäre sehr zu wünschen, wenn dieses Schreiben des Papstes eine weite Verbreitung fände. Ein tieferes Nachdenken über die Ehe kann einen erheblichen Beitrag zum Glück für den Einzelnen und zur Festigung bestehender Ehen leisten.

  • Maria Harbich-Engels
    2018-10-27 23:16

    Meine Freundin liest ihrem blinden Mann jeden Tag daraus vor. Es wird ihr so warm ums Herz dabei, sagt sie.Amor Laetitia, das Schreiben von Papst Franziskus über die „Freude der Liebe“.Ich wünschte mir das Buch zum Geburtstag. Seither wird auch mir jeden Abend warm ums Herz.Da steht zum Beispiel geschrieben: „Die Liebe erträgt alles“ (1Kor. 13/7)„An erster Stelle heißt es, dass sie ‚alles erträgt und entschuldigt‘ (panta stégei). …dieser Ausdruck… kann bedeuten ‚Schweigen zu bewahren‘ über das Schlechte, das der andere Mensch haben mag, …das Urteilen einzuschränken, die Neigung zu zügeln, eine harte und schonungslose Verurteilung auszustoßen. … Sich damit aufzuhalten, das Bild des anderen zu schädigen, ist eine Methode, das eigene aufzubessern und Groll und Neid abzureagieren, ohne sich um den Schaden zu kümmern, den man verursacht. … die Liebe dagegen hütet das Bild des anderen mit einem Feingefühl, das so weit geht, auch den guten Ruf der Feinde zu schützen.“Diesen Gedanken entwickelt Papst Franziskus weiter in Bezug auf die Liebe in der Partnerschaft. Es ist nicht naiv, meint er, Schweigen über die Fehler und Schwächen des anderen zu bewahren. „Der andere ist nicht nur das, was mir lästig ist. Er ist viel mehr als das. Aus demselben Grund verlange ich nicht von ihm, dass seine Liebe vollkommen sein muss, damit ich ihn wertschätze.“ Jeder hat Licht und Schattenseiten, keiner kann „allen meinen Bedürfnissen zu Dienste sein.“„Die Liebe lebt mit der Unvollkommenheit, mit dem Entschuldigungsgrund zusammen…“Das ist für mich ein besonders schöner Satz. Er befreit mich von der Last, immer alles beurteilen zu müssen. Ich darf Fehler machen, der andere darf Fehler machen.