Read Der Wald - ein Nachruf: Wie der Wald funktioniert, warum wir ihn brauchen und wie wir ihn retten können - ein Förster erklärt by Peter Wohlleben Online

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Der Wald ist noch nicht bern BergGegenstand romantischer Kunst und Dichtung, R ckzugs und Erholungsort, aber vor allem Symbol unber hrter Natur Das ist f r uns der Wald Doch was wir f r unber hrt halten, ist es schon lange nicht mehr Ein F rster berichtet aus der Praxis von den Sch den, die Holzindustrie und J ger anrichten, warum Bioenergie aus Holz falsch verstandener Klimaschutz ist und wie wir das fragile kosystem Wald vor dem Kollaps bewahren k nnen Danach wird man den Wald mit anderen Augen sehen.Peter Wohllebens jahrzehntelange Erfahrung als F rster hat ihn gelehrt, dass W lder am besten ohne menschliche Eingriffe gedeihen Tats chlich gibt es jedoch kaum mehr einen Wald, den der Mensch nicht nach seinen Bed rfnissen geformt hat Die Freizeitindustrie und die J gerlobby, eine am Profit orientierte Holz und Forstwirtschaft und die boomende Bioenergiebranche schaden ihm nicht weniger als der saure Regen in den 80ern Wohlleben zeigt in seinem Buch auch, wie es anders gehen k nnte Er bewirtschaftet in der kleinen Eifel Gemeinde H mmel einen kologischen Vorzeigewald, in dem er konsequent auf heimische Buchen setzt, auf Pflanzenschutzmittel verzichtet und Besucher f r die Belange der B ume sensibilisiert Anschaulich vermittelt er alles Wissenswerte und berraschende ber das Leben und Zusammenleben der B ume Eine spannende Lekt re mit vielen Aha Erlebnissen....

Title : Der Wald - ein Nachruf: Wie der Wald funktioniert, warum wir ihn brauchen und wie wir ihn retten können - ein Förster erklärt
Author :
Rating :
ISBN : 3453280415
ISBN13 : 978-3453280410
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Ludwig Buchverlag 4 M rz 2013
Number of Pages : 296 Pages
File Size : 686 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der Wald - ein Nachruf: Wie der Wald funktioniert, warum wir ihn brauchen und wie wir ihn retten können - ein Förster erklärt Reviews

  • Dr. Rechner
    2019-06-24 11:14

    Gerade für Lesemuffel die sich für die Materie sehr interessieren, genau wie seine anderen Bücher, sehr empfehlenswert,Allerdings muß man nicht alle seiner Werke gelesen haben, denn die Inhalte überschneiden sich (themabedingt) zum großen Teil, sie sind nur "anders verpackt / nochmal vermarktet". Welches seiner Bücher nun das beste ist, möchte ich nicht beurteilen, insgesamt aber vermutlich "Das geheime Netzwerk der Natur" gefolgt von "Der Wald".

  • Peter F.
    2019-06-25 06:19

    Wer dieses Buch liest und dennoch das Abholzen von Wäldern befürwortet, dem ist leider nicht mehr zu helfen! Dies gilt vor allem für die Befürworter von Windkraftanlagen in Waldgebieten. Dieses Buch von Peter Wohlleben ist vielleicht der letzte Appell eines erfahrenen Försters, nicht nur auf den entfernten Regenwald zu starren, sondern vor der eigenen Haustür zu kehren!

  • hjg
    2019-05-27 06:04

    Wer wissen will, warum der deutsche Wald so aussieht, wie er aussieht, und wie er aussehen könnte, wenn nicht eine alteingessene, noch von feudalen Zeiten herreichende Clique aus Landespolitikern und hohen Verwaltungsbeamten ihn aus Eigeninteresse beständig denaturieren würde, sollte dieses Buch lesen. Eine andere Form der Waldbewirtschaftung, wie sie Peter Wohlleben beschreibt, würde die Artenvielfalt im Wald drastisch erhöhen, ohne die Produktion von Holz wesentlich zu mindern. Der Autor und Waldmann (nicht Forst-) überzeugt durch profunde Sachkenntnis und persönliche Bekenntnisse, die auf eigener Erfahrung in der Forstverwaltung beruhen.

  • Windowmaker
    2019-06-15 11:57

    Da ich ja aus der Holzbranche komme, ist das für mich ein Top Buch, was ich jedem Waldliebhaber empfelen kann.

  • atacama
    2019-06-23 09:26

    ...dieses Buch zu lesen, verständlich für Jedermann, endlich mal wieder sehr gutes Deutsch und der Inhalt wirklich fesselnd und bildend, spannend und traurig und jeden betreffend.

  • e
    2019-06-25 12:08

    Das Buch ist sehr entspannend und gut geschrieben. Der Schreibstil des Autor ist sehr angenehmen, alle Bücher von Herrn Wohlleben gefallen uns.

  • roland horst
    2019-06-18 07:25

    dieses buch ist gold wert, weil es einen richtig hingucken und nachdenken lässt.die ganzheitlichkeit der betrachtung, verbunden mit den eigenen biografischen aspekten ist nicht nur äußerst sympatisch ,sondernauch für die empathiefähigkeit gegenüber aller kreatur, die in dieser weise wohl in keiner forstausbildung vorgesehen ist, beispielhaft.das buch ist eine PFLICHTLEKTÜRE FÜR JEDEN FÖRSTER IN DER AUSBILDUNG UND FÜR WALDBESITZER.

  • StevenStone
    2019-06-04 11:12

    Ökologie und Naturschutz sind in aller Munde. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Wir schauen auf die Biosiegel und sind gegen die Einfuhr von Tropenhölzern. Nachhaltigkeit leuchtet uns ein und hält unser latent schlechtes Gewissen wach, wenn wir doch wieder dem Zauber eines der zahlreichen gadgets erliegen und es auch haben müssen. Auf der anderen Seite vermuten wir aber auch die Blüte von Übertreibungen auf diesem Gebiet und die jahrelange Verzögerung einer stauentlastenden Brücke oder eines Tunnels wegen irgendeines blöden Nacktmolches weckt unseren Spott. Statt uns über die bedrohte Magerwiese nebenan zu echauffieren schauen wir doch mal über den Tellerrand. Dabei hilft uns der alternative Förster Peter Wohlleben. Er nimmt den deutschen Wald und die dazugehörige Waldwirtschaft in den Blick. Der Klappentext zeigt schon die Richtung. Nach langer Tätigkeit als beamteter Forstwirt ist ihm die gängige und auch für ihn maßgebliche Art der Bewirtschaftung zu bunt, besser gesagt zu farblos und monoton geworden. Er hat seinen Beamtenstatus aufgegeben, seinen Bürgermeister und die Gemeinde überzeugt und eine wirklich ökologische und nachhaltige Waldwirtschaft im gemeindeeigenen Revier begonnen. Er tut gutes und redet darüber. Offenbar läuft die Sache. Er hat Nachahmer und Überzeugte um sich und auch weiter weg. Auf den normalen forstwissenschaftlichen Tagungen hat er sich mit seinem Außenseiterstatus zufrieden gegeben. Ein paar kann er immer überzeugen. Seine Kritik ist fundamental. Aus ökonomischen Gründen und zur Ermöglichung eines breiten Einsatzes von Großgeräten würde der Wald ohne Rücksicht auf Langzeitschäden misshandelt und ausgebeutet. Vieles leuchtet ein und überzeugt auf Anhieb. Natürlich müsste man auch die andere Seite hören. Der normale Leser ist weder Biologie noch Forstwissenschaftler. Man ist aber geneigt, ihm eher zu glauben als den Hochglanzbroschüren der Ämter und Ministerien. Vieles spricht dafür, dass sich hier ähnliche Muster wiederholen wie wir sie aus der Agrarwirtschaft oder aus der Gesundheitsversorgung und anderen Bereichen kennen. Die Begeisterung der Technologen kann sich kaum kritisiert ausleben und „strategisch“ vorgehen. So wird durchregiert und im Zweifel geht es immer zu Gunsten der großtechnischen Lösung, der Vereinheitlichung und Homogenisierung, sprich der Nadelholzplantage aus. Statt differenzierter aber mühevoller Bestandsaufnahme und gezielter Eingriffe werden lieber grobe und wenig erprobte Algorithmen benutzt. Die sind halt besser darstellbar und sie werden am Computertisch generiert, man muss sich nicht in den Wald bemühen und dauern nach oben in die Baumkronen schauen. Wer will nachprüfen oder die Stimmigkeit bezweifeln. Man kennt diese Melodie zu genau aus der Organisationsplanung und Unternehmensberatung. Der Text ist meist flüssig und strukturiert geschrieben. Der Unterhaltungswert der gelegentlich eingestreuten Anekdoten ist eher niedrig, der Stil manchmal bieder. Aber was soll's? Es geht um den Wald und nicht um Brillianz. Eine wichtige Quelle für jede und jeden, den Klimaerwärmung, Ökologie und Nachhaltigkeit nicht ganz kalt lassen.