Read Mein Leben als Engländer: Roman by Ronald Reng Online

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Die Geschichte von Zoli, der London, die Frauen und die Fische liebt Zolt n R zsa, den seine Freunde Zoli nennen, hat mit 25 in Budapest sein Studium beendet und muss erkennen, dass die Frage seines Vaters berechtigt war Und wie wirst du als Meeresbiologe einen Job kriegen in unserem Land ohne Meer Zoli entschlie t sich, nach England zu gehen, das Land, das er liebt, ohne es zu kennen Blo findet er in London nur eine Arbeit als Au pair Seine indische Gastfamilie hatte zwar ein M dchen erwartet, dennoch entwickelt sich bald eine Freundschaft zwischen Zoli und seinem Gastvater Denn die beiden teilen eine Leidenschaft, die ein Leiden ist Sie lieben England und bleiben bei den Engl ndern doch immer au en vor W hrend Doktor Mukherjee dies kompensiert, indem er sich britischer als die Engl nder gibt, verkehrt Zoli in einer Londoner Welt, in der man keine Engl nder trifft deutsche Investmentbanker, brasilianische Sprachsch lerinnen, australische Tagediebe und Tina, die M nchner Modeeink uferin Erst als Zoli mit ihr f r drei Monate nach M nchen geht, lernt er sie kennen, die Engl nder Denn die Kellner im Biergarten am Chinesischen Turm sind fast allesamt genau Atmosph risch dicht, mit wunderbarem Witz und zarter Melancholie erz hlt, f hrt uns der Deb troman von Ronald Reng in die Subkulturen Londons, hnlich wie die B cher von Zadie Smith und Hanif Kureishi Und beleuchtet dabei einen bislang unbeschriebenen Mikrokosmos die Welt der jungen Europ er, denen es selbstverst ndlich erscheint, mal f r ein Jahr ins Ausland zu gehen und die in London ihre Heimat in der Fremde gefunden haben....

Title : Mein Leben als Engländer: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 3462033395
ISBN13 : 978-3462033397
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : KiWi Taschenbuch Auflage 5 19 August 2003
Number of Pages : 304 Seiten
File Size : 892 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Mein Leben als Engländer: Roman Reviews

  • Jens Köster
    2019-05-02 08:06

    Ronald Reng schreibt nach seinem - für Hornby- und Fussbalfans brillianten - Erstlingswerk nun einen Roman über Zoltan, einen Ungarn, der aus einem kleinen Nest als Sohn des lokalen Bestatters stammend, Meeresbiologie studiert hat und nun erkennen muss, dass Ungarn ein Land bar jeglichen Ozeans ist.Folgerichtig geht er nach London, um umspült von Wasser das Leben der Engländer kennen zu lernen und sich zu verwirklichen.Leider bleibt er als Au-Pair-Mädchen (?!) bei einer Arztfamilie mit indischen Wurzeln eher unter Ausländern, als dass er Bekanntschaft mit den Inselbewohnern machen würde , sodass er sich mit seiner Pubbekanntschaft Tina nach München absetzt, wo er zum ersten Mal seit des Verlassens der ungarischen Heimat mit Engländern in Kontakt tritt...Reng erzählt nett und kurzweilig, manchmal überraschend, aber nie überfordernd.Das Buch ist leseleicht, humorvoll und mit einigem Wortwitz gespickt. Kurzum: Man hat Spass beim Lesen.Leider gibt es von diesem Typus Roman schon einige (Liegen lernen, Herr Lehmann, Der Zimmerspringbrunnen...), sodass Reng nur ein weiterer Autor im Kreis der jungen deutschen Erzähler ist, wenngleich man ihm auch zugute halten muss, dass er aktuell und am Puls der Zeit schreibt und nicht - wie leider üblich - mit einer Reminiszenz an die 80er im Westen und die "gute alte Zeit im Osten" aufwartet.Man muss dieses Buch zwar nicht unbedingt gelesen haben, aber Spass hat es sicherlich gemacht.Und was kann Reng dafür, dass so viele Kollegen vor ihm bereits mittelmässiges in ähnlicher Preislage serviert haben?Also bevor man zur Biographie von Naddel oder Küblbock greift - immer Herrn Reng vorziehen...

  • Christoph Walter
    2019-05-18 03:05

    Was soll man als studierter Meeresbiologe in einem Land anfangen, in dem es gar kein Meer gibt? Diese Frage wurde dem 25-jährigen Ungarn Zoltán Rósza von seinem Vater bereits x-mal gestellt. Folglich macht sich Zoltán, genannt Zoli, auf nach England, dem Land seiner Träume. Dort landet er allerdings nicht in einem Zentrum für Meeresforschung, sondern als Au-pair "Mädchen" bei einer indischen Arztfamilie. Kein Traumjob, aber immerhin versteht sich der junge Osteuropäer gut mit dem Familienvater, einem Mann, der durch und durch britisch ist, aber auf Grund seiner indischen Herkunft immer ein Fremder im eigenen Land bleiben wird. Überhaupt kommen in Zoli's England so gut wie gar keine Engländer vor...nur Australier, Deutsche, Brasilianer und andere Ausländer aus aller Herren Länder.Erst als es ihn mit seiner in London gefundenen Liebe, einer deutschen Einkäuferin namens Tina, für drei Monate nach München geht, lernt Zoli die wahren Engländer kennen, die allesamt in einem Biergarten am Chinesischen Turm arbeiten. Doch sein Touristenvisum ist bald abgelaufen und auch die Liebe zu Tina ist nicht gerade vom Glück verfolgt und so zieht es Zoli bald wieder zurück in seine Wahlheimat. Erst dann findet er heraus, dass auch in England nicht alles Gold ist, was glänzt und die meisten Fremden ein eher trostloses als aufregendes Leben in der pulsierenden Metropole an der Themse fristen...Licht und Schatten wechseln sich ab im Romandebüt des gelernten Sportjournalisten Ronald Reng. Zu Beginn ist "Mein Leben als Engländer" ein durchaus charmanter, lustiger und gut zu lesender Roman, der mit einem Augenzwinkern die Marotten der Engländer und der Indo-Engländer auf die Schippe nimmt. Danach allerdings driftet das Buch leider zu sehr ab in Backpacker-Romantik, flüchtige Affären, noch flüchtigere und oberflächliche Freundschaften, wechselnde Billigjobs und sinnentleerte Sinnfragen. Schade eigentlich, denn die Thematik - ein junger Ungar versucht herauszufinden, wie die Engländer wirklich sind und wie sie Leben - hätte durchaus einiges hergegeben, kommt aber im Verlauf des Buches nur eine zu kleine Rolle eingeräumt.Die wahren Probleme der Ausländer in London betreffen zwar auch den recht sympathischen Protagonisten Zoli, was diesen aber in keinster Weise zu jucken scheint. Ob das so realistisch ist, sei einmal in den Raum gestellt. Überhaupt wirken einige Figuren und Storylines relativ eindimensional. Perfekt gelungen sind allerdings der indische Gastvater und Thatcher-Bewunderer Dr. Mukherjee, der herrlich schrullig und gezwungen britisch daherkommt, wohl, um seine indische Herkunft zu überdecken, sowie der deutsche Investment-Banker und Eintracht-Fan Thomas, der sein eigentlich langweiliges Leben im Kreditinstitut mit Alkoholexzessen, pseudophilosophischen Diskussionen und schnellen Affären mit Frauen aus der ganzen Welt auflockert.Als Ganzes gesehen ist "Mein Leben als Engländer" sicherlich kein absoluter Hit, sondern im Prinzip nur ein weiterer Coming-of-Age-Roman (perfekt verfilmbar mit Daniel Brühl als Zoltán), der aber immerhin über weite Strecken unterhaltsam und gelegentlich sogar geistreich und lustig ist.Wer auf solche Bücher steht, wird sicher seine Freude daran haben.

  • BritAir
    2019-05-06 06:05

    ... aber der erste Eindruck ist doch nun mal der äußere, oder? :)Ich jedenfalls wurde auf das Buch wg des Titelbilds aufmerksam. Fand und finde es immer noch witzig.Zweitens lließ mich der Name des Autors näher hinschauen, da ich von ihm viele Reportagen über den englischen Fußball immer sehr interessiert gelesen hatte. Deswegen vermutete ich auch zunächst mal eine Autobiographie."Mein Leben als Engländer" ist jedoch ein schöner, unterhaltsamer, gut geschriebener Roman über einen jungen Ungarn, der England liebt, es aber eigentlich nicht kennt, bevor er nach London geht. Dort lernt er alle möglichen Nationalitäten kennen, nur nicht die Engländer - die trifft er dann erst in München....Es hat sich wirklich gelohnt dieses Buch zu kaufen: Es ist mit einer Mischung aus Melancholie und Humor geschrieben, die mir gefällt!