Read Die Päpste und die Frauen (Piper Taschenbuch, Band 24890) by Alois Uhl Online

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Frauen spielten immer wieder eine bedeutende Rolle im Leben der P pste Herrscherinnen etwa bestimmten die Kirchenpolitik entscheidend mit, Mystikerinnen bten durch die Macht der Worte Einfluss, Geliebte versuchten f r sich und ihre Nachkommen Macht und Reichtum zu erringen Alois Uhl schl gt ein verborgenes Kapitel der Kirchengeschichte auf und stellt uns starke Frauen von der Sp tantike bis zur Gegenwart vor, wie die Legendengestalt der P pstin Johanna , Hildegard von Bingen, Giulia Farnese, Maria Ward und Mutter Teresa....

Title : Die Päpste und die Frauen (Piper Taschenbuch, Band 24890)
Author :
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ISBN : 349224890X
ISBN13 : 978-3492248907
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Piper Taschenbuch Auflage 2 1 Juli 2007
Number of Pages : 272 Seiten
File Size : 765 KB
Status : Available For Download
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Die Päpste und die Frauen (Piper Taschenbuch, Band 24890) Reviews

  • Beatrice Berger
    2018-10-27 16:15

    "Die Päpste und die Frauen " - das Thema liest sich interessant. Nicht beschränkt auf Alexander VI. und seine Geliebten und Kinder, sondern thematisch erheblich weiterreichend, von Kaiserinnen über deutsche Mystikerinnen bis zu Papstverwandtinnen der Renaissance, Maria Ward und Mutter Theresa - das ist äußerst vielversprechend.Schön wäre es, wenn die Umsetzung diese Versprechungen auch einigermaßen halten würde. Tut es meines Erachtens nur unzureichend:- Stilistisch ist das Buch kein Gewinn. Schon grundsätzlich zeichnet sich die Art des Autors, seine Gedanken zu Papier zu bringen, nicht durch eine übertriebene Spritzigkeit aus. Daß mitten im Absatz sprunghaft das Thema gewechselt wird (oft gerade an der Stelle, an der es an sich interessant zu werden verspräche), ist kein Einzelfall.- Die eine oder andere Biographie zeichnet sich insgesamt durch eine erschreckende Inhaltsleere aus (die Biographie von Kaiserin Pulcheria zum Beispiel, auf die ich mich besonders gefreut hatte, enthält wenig, was nicht ein Gemeinplatz ist. Und sie ist nicht die einzige).- Und wofür lese ich ein Geschichtsbuch, wenn es gespickt ist mit Sätzen wie "die tieferen Hintergründe sind heute kaum mehr zu begreifen" (S. 23), "was hier nicht weiter ausgeführt werden soll" (S. 19), bzw. auch wenn das jetzt ins Detail geht: "als Auftraggeberin für einen derart abscheulichen Mord kommt Mathilde nicht in Frage" (S. 50) - wenigstens die Antwort auf die Frage, warum nicht, muß drin sein!

  • Simone Janson
    2018-11-05 18:54

    Frauen wie Lucrezia Borgia, Marie Ward oder Giulia Farnese nahmen auf entscheidende Weise Einfluss auf die Päpste: Als Geliebte, als Töchter, als Bittstellerinnen - manchmal mehr, manchmal weniger und häufig lässt sich nicht genau sagen, welche Mitsprachemöglichkeiten die Frauen wirklich hatten.Ich hatte mehr von diesem Buch erwartet: Uhl erzählt vom Verhältnis zwischen Päpsten und Frauen in einem lockeren Stil, der durchaus gut zu lesen wäre, wären da nicht die ständigen chronologischen Sprünge, die eher irritieren und den Lesgenuss deutlich mindern. Außerdem fehlen Quellenverweise und der Leser wird ohne kritische Kommentare mit den Darstellung alleine gelassen. So wirkt das Buch eher wie eine Aneinanderreihung historischer Kurzgeschichten, nicht wie ein Sachbuch.

  • Fuchs Werner T. Dr
    2018-11-13 21:12

    Wenn ich anderen von diesem Buch erzählte - und geschah oft -, dann sprach ich immer von „Die Päpste und ihre Frauen. "Doch ob ich von „ihre" oder von „die" spreche, macht genau den wesentlichen Unterschied. Denn den studierten Philosophen, Theologen und Pädagogen Alois Uhl interessierte weniger, was in den Schlafgemächern der Päpste vor sich ging als das, was einige Frauen im Umfeld der katholischen Macht erreichten. Oder eben auch nicht.Der Autor wählte das Raster der Chronologie, womit die Berichterstattung am Übergang von der Spätantike zum Mittelalter beginnt. Zwar blieben Frauen damals meist im Hintergrund, hatten aber dennoch mehr Einfluss, als wir gemeinhin annehmen. Vom Geschichtsunterricht und der Heiligenverehrung her kennen wir Namen wie Kaiserin Theodora oder Hildegard von Bingen. Aber Alois Uhl malt auch eindrückliche Portraits von Frauen, die in Schulbüchern und Legendensammlungen selten oder gar nicht erwähnt sind. Die seriöse und aufwändige Recherchierarbeit in Dutzenden von Archiven und Bibliotheken ist beeindruckend. Aber viel wichtiger ist, wie der Autor anhand der ausgewählten Frauengestalten exemplarische Bilder skizziert, die unser Verständnis für frühere Zeiten erhöhen, komplizierte Wechselwirkungen aufzeigen und allgemein Menschliches durchschimmern lässt.Hartnäckige Kulturpessimisten, die bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit die gute alte Zeit heraufbeschwören, kommen bei den Schilderungen der wirklichen Verhältnisse in arge Beweisnot. In Standesgesellschaften, in denen Ausweitung und Erhaltung von Machterhaltung stark von kluger Heiratspolitik, Nepotismus und Gefälligkeiten abhingen, waren Frauen eines der wichtigsten Zahlungsmittel. In ihren Rollen als Geliebte, Frauen, Mütter, Töchter und Heilige partizipierten Frauen an der Macht, stellten Weichen, intrigierten, schmeichelten, kämpften, siegten und unterlagen. Mit jeder neuen Lebensgeschichte zeigt uns der Autor ein Stück menschliches Verhalten, das letztlich trotz historischer Besonderheiten allgemein Menschliches aufzeigt.Der Stoff hätte alle Ingredienzien, um ein Skandalbuch zu schreiben. Darauf hat der Autor zum Glück verzichtet. So überlässt er dem Leser die Freiheit und das Vergnügen, seine eigenen Wertungen vorzunehmen, sich zu entrüsten, zu freuen oder zu trauern. Gewünscht hätte ich mir einzig noch ein Personenregister, um einzelne Stellen schneller wieder zu finden.Mein Fazit: Die Legend von der Päpstin Johanna hat das Interesse am Stoff geweckt. Alois Uhl hat ein historisch fundiertes Buch geschrieben, das auf den ersten Blick zwar weniger dramatisch ist, aber Einsichten ermöglicht, die ebenso viel über das Gestern wie über das Heute aussagen. Flüssig geschrieben, gut aufgebaut und von wohltuender Zurückhaltung bei moralischen Bewertungen.