Read Arbeitslos für Fortgeschrittene: Erfahrungsbericht einer Jobsuchenden by Dörthe Kaiser Online

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Arbeitslosenrekorde, Hartz Kommission und Ich AG kein Thema beherrscht und besorgt die Menschen mehr als die negativen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt Keine Branche bleibt verschont Arbeitslosigkeit geht mittlerweile durch alle gesellschaftlichen Schichten, und jeder, der nicht selbst betroffen ist, kennt zumindest einen Jobsuchenden in seinem Bekanntenkreis Dass Arbeitslosigkeit von den zust ndigen mtern eher verwaltet als bek mpft wird, ist ein Vorurteil Empirisch belegt wird es wenn auch ganz subjektiv durch den Tagebuchbericht von D rthe Kaiser Ein knappes Jahr lang hatte sie regelm ig Gelegenheit, die Methoden des Arbeitsamtes im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit am eigenen Leib zu erfahren Das Fazit ihres zun chst unbeabsichtigten System Checks Wo die Wirtschaft lahmt, kann das Arbeitsamt den Karren nicht aus dem Dreck ziehen Aber Arbeits mter, die gr ere Sorgfalt auf die Ausbildung und Motivation ihres Beratungspersonals verwendeten, k nnten effizienter vermitteln Dann w rde manchem Karriere und Frust als Langzeitarbeitsloser erspart bleiben und den fortgeschrittenen Arbeitslosen tr fe man seltener an....

Title : Arbeitslos für Fortgeschrittene: Erfahrungsbericht einer Jobsuchenden
Author :
Rating :
ISBN : 3499616548
ISBN13 : 978-3499616549
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Verlag 2 Januar 2004
Number of Pages : 160 Seiten
File Size : 895 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Arbeitslos für Fortgeschrittene: Erfahrungsbericht einer Jobsuchenden Reviews

  • None
    2019-08-15 17:53

    Zunächst mal das Positive: Das Buch lässt sich schnell + gut lesen.Ob es den Anspruch hat, ein Ratgeber zu sein, kann ich nicht beurteilen, es sollte auf keinen Fall als Ratgeber gebraucht werden, zumal es doch einige Fehliformationen enthält. (Z.B. dass man 3 Jobangebote ignorieren kann, bevor es ans Geld geht + dass man als Selbständiger, ohne das mitzuteilen, Geld zum Arbeitslosengeld hinzuverdienen kann.)Das Buch dürfte zudem einige Langzeitarbeitslose vergrätzen, die lesen müssen, wie viele Chancen auf vielleicht nicht traumhafte, aber doch durchaus akzeptable Jobs die Tagebuchschreiberin auslässt.Alles in allem wird das Buch der Arbeitsmarktsituation nicht gerecht, die Arroganz der Autorin ist auf die Dauer ein bisschen nervend.

  • Birgit
    2019-08-05 19:57

    Auch ich hab mir das Buch nur mal zur Ansicht bestellt. Es ist definitiv falsch plaziert, es ist KEIN RATGEBER und absolut fehl am Platz, wenn man sich in der Situation (egal ob eingetreten oder nicht) von Arbeitslosigkeit befindet.Mit Bürokratie muss man in der Realität sicher rechnen, doch die Autorin gibt hier weder Hilfestellung irgendeiner Art (die man dem Titel nach erwarten würde), noch schafft sie es Unterhaltungsliterarisch zu punkten, ihre Ironie bleibt auf dem Level "Sarkasmus für Arme".Wenn man mal kein Romanheftchen zur Hand hat, ist das Werk eine empfehlenswerte Alternative, sonst verpasst man nicht viel.Aber es zeigt, dass sich mit genug Chuzpe einiges vermarkten lässt.

  • C. Köln
    2019-08-13 21:53

    Als Langzeitarbeitsloser kann ich folgende Dinge sagen, nachdem ich mir das Buch zur Probe ansah.Ich kenne die bürokratischen Probleme, auch schon vor Jahren beim Arbeitsamt.Irgendwo stimmt es schon, daß es erst jetzt langsam zu Reformen des Arbeitsamtes kommt. Aber irgendwo ist der Arbeitslose auch seines Glückes eigener Schmied durch eigene Kreativität. Beim Arbeitsamt Köln ist der Service besser geworden als vor 10 Jahren.Ich würde dieses Buch eher "Arbeitslose für Anfänger" nennen. Die Fortgeschrittenen haben schon ihren anderen erworbenen Instinkt und orientieren sich anders durch mehr Eigeninitiative von Anfang an.Ich würde auch lieber ein Buch über unseriöse Arbeitgeber und die ganzen seltsamen Geschichtchen, die man erlebt, schreiben.Daß die meisten Politiker fern der Arbeitslosenrealität stehen ist doch bekannt, sonst gäbe es Befragungen der Arbeitslosen über den Service.Der Markt ist so übersättigt, daß ein flexibler Mensch sich kaum rühren kann.Aber dann findet man keinen Arbeitgeber mehr.Einen grundsätzlichen Trendwechsel seit einem Jahr kann ich beim Arbeitsamt erkennen, so gut auch mal das Tagebuch eines Arbeitslosen zu lesen ist.Ich halte von dem Buch nicht viel, denn was nützen Bürokratieerkenntnisse von Behörden konkret dem Arbeitslosen?