Read Das zionistische Israel. Jüdischer Nationalmus und die Geschichte des Nahostkonflikts: Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts by Tamar Amar-Dahl Online

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Der Zionismus Israels Gr ndungsmythen, Staatsdoktrin und FriedenshindernisSeit der Gr ndung Israels 1948 ist der Nahe Osten in Konflikte verwickelt das Pal stinaproblem erscheint auf absehbare Zeit unl sbar Wo liegen die Ursachen dieser Dauerkrise Israels Gesellschaftsordnung beruht auf dem Zionismus, der sich im 19 Jahrhundert die Schaffung eines Judenstaats zum Ziel setzte Die in Israel aufgewachsene Autorin legt die Bedeutung des Zionismus als Gr ndungsmythos und Staatsdoktrin des Landes offen Sie zeigt, wie europ isches berlegenheitsdenken in das Selbstverst ndnis Israels einging und erz hlt die Geschichte des Nahostkonflikts neu In dem jungen Staat wurde der Umgang mit den arabischen Nachbarn der politischen Debatte entzogen und den weitgehend unkontrollierten Sicherheitskr ften bertragen.Wer an der Diskussion um die Lage im Nahen Osten von einem demokratisch humanistischen Standpunkt aus teilnehmen will, sollte dieses Buch lesen....

Title : Das zionistische Israel. Jüdischer Nationalmus und die Geschichte des Nahostkonflikts: Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts
Author :
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ISBN : 350677591X
ISBN13 : 978-3506775917
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Ferdinand Sch ningh Auflage 1., Aufl 2012 18 Juli 2012
Number of Pages : 256 Seiten
File Size : 885 KB
Status : Available For Download
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Das zionistische Israel. Jüdischer Nationalmus und die Geschichte des Nahostkonflikts: Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts Reviews

  • Puk
    2018-11-24 10:53

    Ich habe gesehen, dass die Autorin selbst aus Israel kommt und mir deswegen das Buch gekauft. Ich finde, es ist wirklich schwer eine gute, sachliche, deutschsprachige Auseinandersetzung mit der Politik Israels zu finden – und das ist dieses Buch. Man erfährt viele interessante Informationen, die – wie ich finde – bekannter sein sollten: Wie Israel an Atomwaffen gekommen ist, was Politik der gezielten Tötung heißt, wie die Araber nicht als gleichwertige Verhandlungspartner angesehen werden – das hatte ich so nicht gewusst und Amar-Dahl beschreibt es ziemlich spannend, z.B. die Geschichte, wie der Mossad den eigenen Atomforscher gekidnappt und wieder nach Israel verschleppt hat.Und unter den Folgen der Politik ihrer eigenen Regierung müssen am Ende nicht nur die Palästinenser leiden, sondern auch die Menschen in Israel selbst. Ich finde, es ist (grade jetzt) ein extrem wichtiges Buch!

  • Midazudi
    2018-11-23 07:46

    Ich habe dieses Buch mit grossem Gewinn gelesen. Es gibt einem breiten Publikum die Möglichkeit, die israelische Politik zu verstehen. Es ist unpolemisch, unaufgeregt geschrieben und geht dennoch mit einer für den deutschsprachigen Raum ungewöhnlichen Klarheit und Radikalität an die Wurzeln des Problems. Absolut lohnenswert!

  • Lesenschreiber
    2018-11-22 12:49

    Das Buch reiht sich in eine lange Tradition von antijüdischen Büchern ein, die in den letzten Jahrhunderten in Deutschland herausgegeben worden sind. Informieren hat für Tamar Amar-Dahl dabei keine Priorität, dafür richtet sich ihre ganze Aufmerksamkeit auf Agitation und sie wendet ihre Energie dazu auf, jegliche positive Empfindung Israel gegenüber zu demolieren. Ihre Beweggründe sind leicht zu erklären, obwohl sie manchmal schwer zu verdauen sind. Die in einer religiös-jüdischen Familie in Israel aufgewachsene Verfasserin versteht sich seit Jahren als Araberin - "Jüdin mit arabischer Herkunft" - so nennt sie sich in Interviews. Eine spezielle "Araberin", die mit Ihren jüdischen Identität krampfhaft abrechnet. Amar-Dahl suggeriert, dass der Grund, weshalb mehr als eine Viertelmillion Juden aus Marokko nach 1948 nach Israel geflohen waren, nicht ihre Vertreibung und Ermordung war: „Wir hatten eigentlich ein gutes Leben, der Grund für die Aliya war entweder religiös motiviert oder durch israelisch-zionistische Agitation beeinflusst“, so die Autorin im Interview mit dem islamistischen Internetportal „Muslim-Markt“.Der Ton von Frau Amar-Dahl ist peinlicherweise nicht ungewöhnlich. Mehrere Israel-Hasser jüdischer Abstammung wie Ilan Pape oder Shlomo Sand veröffentlichen fleißig, Jahr für Jahr, ihre Hetzbücher und werden mit offenen Armen in Europa und in islamistischen Kreisen empfangen. Das war schon immer der Fall. Originell sind sie nicht. Die „Protokolle Der Weisen Von Zion“ sind in der arabischen Welt heute so populär wie sie nur in Europa bis 1945 waren ([...]). Demnach hat das vorliegende Buch noch eine lange Lebenserwartung und die Verfasserin eine abgesicherte Rente in Deutschland oder eben, im „judenfreundlichen Staat“ Marokko. Die israelische Staatsangehörigkeit hat Tamar Amar-Dahl konsequenterweise schon 2006 aus Protest aufgegeben, weil sie damit ihre Solidarität mit der Hisbollah zum Ausdruck bringen wollte.