Read Briefwechsel (Bibliothek Suhrkamp, Band 1407) by Volker Michels Online

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Neben Thomas Mann sind Hermann Hesse und Stefan Zweig heute die weltweit bekanntesten und meistgelesenen deutschsprachigen Autoren des 20 Jahrhunderts Ihr Werk ist in mehr als 60 Sprachen bersetzt Der Schwerpunkt dieses bereits 1903 einsetzenden Dialoges liegt auf der Zeit ihres publizistischen Anfangs, vertieft sich im Verlauf des Ersten Weltkriegs durch ihre Initiativen zur Vlkervershnung und endet fnf Jahre nach der Machtergreifung des Nationalsozialismus, den beide verabscheut und bekmpft haben, u a mit ihrem humanitren Einsatz fr die Verfolgten, Hesse von der Schweiz aus, Zweig aus seinem Exil in England, den USA und Brasilien Was sie darber hinaus verband, war ihr Gespr fr knstlerische Leistung, das sich in Tausenden von Buchbesprechungen niedergeschlagen hat Der Briefwechsel mit Stefan Zweig ist neben demjenigen mit Thomas Mann der wohl kontinuierlichste Austausch, den Hesse mit einem namhaften Schriftstellerkollegen gefhrt hat....

Title : Briefwechsel (Bibliothek Suhrkamp, Band 1407)
Author :
Rating :
ISBN : 3518224077
ISBN13 : 978-3518224076
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Suhrkamp Verlag Auflage 2 28 August 2006
Number of Pages : 309 Pages
File Size : 587 KB
Status : Available For Download
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Briefwechsel (Bibliothek Suhrkamp, Band 1407) Reviews

  • Reiner
    2019-05-31 04:05

    Interessant, spannend und sehr gut zu lesen (handliche Grösse, gute Schriftgrösse und Durchschuss). Zugleich sehr gut ist, dass bei den entsprechenden Briefen, wo sich Hesse und Zweig zum Beispiel brieflich über Buchrezensionen unterhalten, diese auch gerade anschliessend an den Briefwechsel abgedruckt sind, so wie sie eben damals in der Zeitung erschienen sind. Dazu dann noch das entsprechende Foto der Erstausgabe. Endlich wieder einmal eine gute Lektüre, die ihr Geld auf jeden Fall wert ist.

  • J. Fromholzer
    2019-06-06 06:39

    Dieser Briefwechsel zwischen Stefan Zweig und Hermann Hesse dauerte zwar lange an - von 1903 bis 1938 - jedoch ist das Volumen gering. Nach 160 Seiten ist er vorbei und es folgen die wissenschaftlichen Anmerkungen. Der junge Hesse hatte 1903 (herrlich naiv und nett) mit Zweig Kontakt aufgenommen. Zweig gab sich anfangs als Wiener Großstadtmensch, hat aber nie herablassend auf den noch naiven Hesse geblickt. Diese Anfangsbriefe vor allem, sind herrlich zu lesen; sie machen großen Spaß. Dieser Band ist die erste Ausgabe dieser Korrespondenz.

  • Dichtung&Kritik
    2019-06-11 02:48

    Manch einem moegen 4 Lebensjahre Altersunterschied ja erscheinen wie eine halbe Welt...: wie klug aber sind die Dichter, denen es gleich ist, ob der eine juenger ist, der andere aelter, ob der eine gerade eine Familie hat und der andere nicht, ob einer weltzugewandt ist und der andere ein Einsiedler.1905 beginnt der Briefwechsel zwischen dem juengeren Stefan Zweig und Hermann Hesse, der ueber 25 jahre lang anhalten soll.Man lernt sich kennen, tauscht Privates aus, man bespricht gegenseitig die Werke (abgedruckt sind auch gegenseitige Rezensionen, die in Zeitungen erschienen); man spricht ueber die Veraenderung der Gesellschaft und darueber, wie man sich dazu stellt.Durch gute und schwere Jahre hindurch halten diese zwei Dichter an ihrer Freundschaft fest: Zweig, der zugewandte, interessierte Geist, Hesse der schwermuetigere, verschlossenere.Fuer mich war dieser Briefwechsel wieder eine herrliche Bereicherung. Erst hier erfaehrt man eine Gleichzeitigkeit, die man beim Lesen einzelner Literaten so nicht weiss: welches Buch erschien gleichzeitig zu welchem anderen? Und welches Buch wurde gemocht, welches verworfen?Ist es nicht traurig, dass Stefan Zweig immerzu Hesses Glasperlenspiel lesen wollte, dann aber im selben Jahr, vor Veroeffentlichung des Buches Selbstmord veruebte?So etwas zu wissen ist mir traurig und zugleich teuer und ich freue mich ueber die Bereicherung, die ich durch diesen Briefwechsel erfahren konnte.Ergaenzt wird die schoene Ausgabe durch einige unbekannte Fotos der beiden Dichter.