Read Junge Väter in seelischen Krisen: Wege zur Stärkung der männlichen Identität by Egon Garstick Online

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Seelische Krisen junger V ter sind ein Tabuthema Doch nicht nur die M tter, auch die V ter werden in der Zeit vor und nach der Geburt stark mit emotionalen Themen konfrontiert Sie f hlen sich berfl ssig und frustriert, einige geraten in eine seelische Krise Dabei kann eine Vaterschaft die m nnliche Identit t durchaus bereichern Egon Garstick zeigt, wie den jungen V tern und der ganzen Familie geholfen werden kann.Es gibt immer wieder frustrierte V ter, die sich durch die enge emotionale Beziehung zwischen Mutter und Baby entwertet und berfl ssig f hlen Nicht selten kommt es dazu, dass sie sich vor oder nach der Geburt ihres Kindes betrinken oder sogar sexuell bergriffig werden als Ausdruck seelischer Krisen Sie erfahren fr hkindliche Abh ngigkeitsgef hle, erheben Anspruchshaltungen und neigen zu Regressionen, alsozu einem Zur ckfallen auf Verhaltensweisen und ngste, die in fr heren Lebenszeiten aufgetreten sind Der Autor zeigt an ausf hrlichen Falldarstellungen, wie man mit den jungen V tern, mit ihren Frauen und mit ihren Kindern arbeiten kann Ziel ist es, bei den V tern ein Gef hl reifer Vaterschaft zu entwickeln, von dem die gesamte Familie profitiert.Dieses Buch richtet sich an PsychotherapeutInnen Paarberater PsychologInnen Hebammen Kinderkrankenschwestern MitarbeiterInnen in Familien und Eltern Beratungsstellen...

Title : Junge Väter in seelischen Krisen: Wege zur Stärkung der männlichen Identität
Author :
Rating :
ISBN : 3608947787
ISBN13 : 978-3608947786
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Klett Cotta Auflage 1 23 August 2013
Number of Pages : 275 Pages
File Size : 793 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Junge Väter in seelischen Krisen: Wege zur Stärkung der männlichen Identität Reviews

  • evaza
    2019-03-31 11:31

    Egon Garstick hat in der Elternschaftstherapie viele Begegnungen mit werdenden oder frischgebackenen Väter erlebt. Sein Buch widmet sich den Ursachen, die werdende Väter dazu bringen, während einer Schwangerschaft und in der Zeit kurz nach der Geburt mit Flucht, Aggression oder Regression zu reagieren. Er zeigt, wie mit gezieltem therapeutischem Vorgehen (und seine Interventionen sind herzlich, ungewöhnlich, originell) die Entwicklung vom Paar zur Familie wieder in ruhigere und positive Gewässer führen kann.Das Buch ist für alle interessant, die mit Vätern, Müttern, Paaren arbeiten.evaza

  • S.A.W.
    2019-04-07 12:25

    Was passiert, wenn Partner ein Kind bekommen, die gewohnt sind, Beziehungen schnell abzubrechen? Die Frau ist schwanger, der Mann läuft ihr davon, will mit dem Kind nichts zu tun haben, rivalisiert mit dem Baby, das nun die ganze Liebe der Geliebten bekommt. Die Frau bleibt verlassen zurück, das Kind wächst ohne Vater auf und ohne Modell einer Beziehung zwischen Mann und Frau. Passiert häufiger als wir wahrhaben wollen. Es schließt sich der Kreis: Ein verlassenes Kind hat als Erwachsener Angst verlassen zu werden. Um dem zuvorzukommen, verlässt dieser Mensch den Partner gleich selbst. Zurück bleibt wieder ein verlassenes Kind. Ein Teufelskreis, in welchem statt Urvertrauen Urmisstrauen von Generation zu Generation weitergegeben wird.Opelt R, Autor von "Das Glück der Kinder: Wie Erziehung gelingt

  • Theodor Itten
    2019-04-04 11:37

    Dieses, auf ein wichtiges männersensible Thema konzentrierte Buch, kommt schlank in Zehn Kapitel daher. Nach einem ermunternden Vorwort, des Soziologen und Psychoanalytikers Prof. Frank Dammasch, Frankfurt a. M., der dieses, anschauliche und fachkompetente Buch, mit dem Satz eröffnet: Psychoanalyse bedeutet, mit Menschen in einen verstehenden Dialog über ihre subjektive Innenwelt einzutreten; präsentier Garstick seine, durch viele Jahre Berufserfahrung gewachsene Grundlagen, für eine fokussierte, körperorientierte psychotherapeutische Arbeit. Vergnügt beschreibt und interpretiert er was ihm, als Vaterschaftstherapeut, in verschiedenen Hinsichten, mit seinem Erfahrungsschatz als Sohn und Vater, wichtig ist. Zugleich gibt er uns diverse Orientierungshilfen für die Vaterschaftstherapie sowie verbesserte Vaterentwicklungsmöglichkeiten preis. Nach seinem Studium der Sozialpädagogik in Kassel, durchlebte der Autor, im Psychoanalytischen Seminar Zürich, seine Ausbildung zum verstehenden Dialogisierer von subjektiven Innenwelten. Seine jahrelange Tätigkeit, als Psychoanalytiker, in einem Sonderschulheim für verhaltensauffällige Kinder, befähigte Garstick, als innovativer Psychotherapeut mit Kindern, Eltern und Familien, im Zürcher Stadtspital Triemli und in der Stiftung Mütterhilfe, zum Wohle der Väter werdenden Männer und deren Familien, zu wirken. Gleichzeitig ist er ein gestandener Lehranalytiker am Züricher Psychoanalytischen Seminar und weitherum gefragter Supervisor in psychiatrischen und sozialpädagogischen Institutionen. Gleichzeitig hat er sich jahrelang, als Delegierter des PSZ, in der Schweizer Charta für Psychotherapie erfolgreich sowie dezidiert leidenschaftlich in unsere schweizerische Berufspolitik eingemischt. Dank seinem freundschaftlichen Kontakt zu Professor Volker Tschuschke, konnte letzterer erstmal für die PAP-S Forschung gewonnen werden. Die sozial- und kulturpolitische Seite von Garsticks Arbeit, ist ein wichtiger Bewusstwerdungs-Beitrag, dass das eigene existentielle Dasein im „Hier und Jetzt“, als Individuum und als Familienmitglied, immer schon mehr und komplexer ist, als bewusstes Da-Sein. Im zweiten Kapitel geht es ihm um die depressiven und stark irritierten Männer, während der ersten Vaterschaftswoche. Verschiedene erlebte Schwierigkeiten werden in und durch vier, anschaulich beschriebenen, Fallgeschichten illustriert. Einige der darin spielenden Personen, tauchen im Laufe des Buches, immer wieder im modellhaften Sinne wieder auf. So geniessen wir LeserInnen eine, durch den Autor geschaffene, gegenseitige verständigende Geborgenheit in neuen Lebensabschnitten. Was passiert seelisch und sozial mit einem Mann, der zum jungen Vater wird? Auf dem Weg zu einer Antwort nimmt der Autor uns im dritten Kapitel, überschrieben als Überwältigte Männer: Die Macht der Frau, den Mann zum Vater werden zu lassen; mit. Wichtig ist ihm gleichzeitig eine psychosoziale Entwicklungshilfe für bedrohte Vater-Sohn-Beziehung. „Die Geburt eines Kindes ist eine entscheidende Wende im Leben. Es beginnt ein neues Kapitel: Die eigene Jugend ist ein Stück weit vorbei. Aus dem Sohn wird ein Vater. Man(n) wird mit Vergänglichkeit, mit der Begrenztheit des eigenen Lebens konfrontiert. Diesen Statuswechsel, die Elternrolle und damit auch das Älterwerden gilt es zu akzeptieren. Es gilt, Verantwortung zu übernehmen, die eigene Selbstverwirklichung zurückzustellen.“ Wie dies, unterstütz durch eine psychotherapeutische Begleitung, aussehen mag, beschreibt Garstick in dem Kapitel zur Vaterwerkstatt für verwirrte Männer. Sein Plädoyer für die Väterarbeit, als Engagement für eine humane, demokratische Kultur, welche bedeutungsvollen Aspekte hier zur Beziehungsgestaltung wichtig sind und zum Einsatz kommen, sind Teilaspekte seiner treffenden Skizzen aus der Vaterschaftswerkstatt. Sehr wichtig ist ihm die Wissenschaft der Salutogenese. Wie können reif werdende junge Väter dafür sorgen, die, aus einem Liebespaar, neu entstandene Familie, in der sie umgebenden sozialen Gemeinschaft und Gesellschaft, gesund und widerstandsfähig einzubetten? Die neu zu erwerbenden und frisch zu kultivierenden Basiskompetenzen, die da sind: Sichere Bindung, Beziehungsfähigkeit, Selbstreflexion, Explorationsfähigkeit, Lernfähigkeit und Mentalisierung; helfen dem in seinem lebensveränderten Mannsein eine gut genuge Selbstsicherheit, als Vater, zu entwickeln. Das neue Elternpaar ist zugleich, und hoffentlich weiterhin, ein engagiertes vertrautes inniges Liebespaar. Um dieses Liebesleben in einem qualitativ neuen Lebenskontext frisch erhalten zu können, ist es vorteilhaft, die Wiederbelebung der sinnlich-sexuellen Beziehung, in einer allfälligen Psychotherapie, aber nicht nur dort, zu thematisieren. Dank der Sexualität, als grösstmöglicher Ausdruck der menschlichen Lebendigkeit, wurde überhaupt erst neues Leben gezeugt. Wie und was glücklicherweise passiert, wenn in der Elternschaftstherapie diese intime Selbstverständlichkeit thematisiert wird, werden mit diversen Fallgeschichten, wiederbelebend, zum Besten gegeben. Wenn danach diese Flamme wieder tolle brennt, zeigt sich die neue Reife der männlich, väterlichen Identität. Dies, laut Garstick, ist ein Geschenk an den Mann durch seine Frau und nunmehr Mutter seiner Kinder. Im weiteren präsentiert der Autor sein interdisziplinäres Modell, wie die Zusammenarbeit zwischen Hebamme, Frauenärztin und PsychotherapeutIn, im ländlichen Raum, zum Wohle des jungen Vaters aufgebaut und gelebt werden kann. „Wir brauchen gute interdisziplinäre Netze im Frühbereich – angefangen bei Hebammen, Frauenärzten und Psychologen. Väter brauchen Partnerinnen oder Kolleginnen, die sie auf Hilfsangebote hinweisen, Freunde, mit denen sie reden können, die vielleicht auch Väter sind und die Probleme aus eigener Anschauung kennen. Insbesondere, wenn der eigene reale Vater eine Enttäuschung war, benötigen Männer väterliche Freunde, mit denen sie gegebenenfalls auch über ihre – zunächst nur ganz diffus empfundene – Ambivalenz gegenüber der neuen Lebensphase reden können.“ Was für Resultate daraus folgern, und wie die Fortbildung für BeraterInnen und PsychotherapeutInnen in der Arbeit mit Vätern gestaltet werden kann, bildet das finale Kapitel. Literatur, Stimmen zum Buch und eine kurze Biopraphie des 60-jährigen Autors, runden dieses, in einem lebendigen Ductus geschriebene Buch ab. Und ja, Egon Garstick ist selber ein stolzer und glücklicher Vater.Theodor Itten, Psychotherapeut ASP

  • Dr. Rudolf  Sanders - partnerschule.de
    2019-04-21 14:24

    Immer deutlicher, nicht zuletzt durch die Säuglingsforschung, rückt die Bedeutung des Vaters für eine gesunde seelische Entwicklung des Kindes in den Vordergrund. Die Realität ist allerdings, dass viele Männer in ihrer Identität, gerade in der des Vaters, in hohem Maße verunsichert sind. So zeigt eine Studie zu “Vätern in der Erziehungsberatung”, dass Mütter nicht selten zu “Gatekeeper” werden, die deren Zugang kontrollieren (Beratung Aktuell…..) Dieses Buch ist ein wahrer Weckruf, um gerade jungen Vätern ihren Auftrag und ihre Würde (!) nahezubringen und sie in ihrer Rolle als Vater zu bestärken. Darum ist es so wichtig, dass gerade männliche Therapeuten und Berater sich bei der Herausforderung nicht zieren, den familiären Systemen ihre Väter zu erhalten. Denn immer weniger frisch gewordene Mütter können in alltäglichen Zusammenleben mit ihren Babys auf ein großzügig nutzbares, unterstützendes und tragfähiges soziales Bezugssystem zurückgreifen. Sie sind auf die haltende und tatkräftige unterstützende Fürsorglichkeit ihres männlichen Partners angewiesen. Der Autor weißt aber auch darauf hin, wie wichtig die Liebesbeziehung zwischen Vater und Mutter als Liebespaar, als gegenüber für das Kind im Sinne einer gelungenen Triangulierung ist. So widmet er sich ausführlich der Wiederbelebung der sinnlich sexuellen Beziehung, der Belebung der erotischen Atmosphäre durch das wieder Erwecken der Neugierde auf den anderen. Da überwiegend Frauen den Kontakt mit jungen Müttern haben zeigt er in einem Modell zur Zusammenarbeit, wie etwa eine Hebamme, Frauenärztin oder die Beraterin den Vater erreichen können.In vielen Jahren beraterischer Arbeit erlebe ich in zunehmendem Maße, wie Männer um ihre männliche Identität ringen. Dieses Buch bietet ihnen einen wichtigen Baustein für die konzeptuelle Entwicklung einer eigenständigen Position aus Sicht der Psychoanalyse. Es ist engagiert und sehr verständlich geschrieben, eignet sich sowohl für interessierte Väter aber auch Mütter und für alle Fachleute.Dr Rudolf Sanders