Read Kleinmachnow bei Berlin – Wohnen zwischen Stadt und Land 1920 –1945 by Nicola Bröcker Online

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Die Brandenburgische Landgemeinde war in den 1920er und 30er Jahren ein begehrter Wohnvorort im Umland der Metropole Berlin Seltene historische Fotografien erm glichen einen einzigartigen Blick auf st dtebauliche Genese, suburbanes Baugeschehen und Lebenswelten von Architekten, Bauherren und Bewohnern Vororte typisch Berliner Pr gung entstanden zahlreich au erhalb der 1920 fixierten Stadtgrenze doch keiner ist heute so bekannt wie Kleinmachnow Dort hat sich eine beachtliche Anzahl qualit tvoller Einfamilienh user der 1920er und 30er Jahre erhalten, die zu den begehrtesten Immobilien der Region z hlen Durch ihre gestalterische Vielfalt und familienorientierte Funktionalit t entsprechen sie auch heute den Idealvorstellungen eines individuellen Eigenheims Das Buch offeriert das breite Spektrum des Wohnens an der st dtischen Peripherie w hrend Weimarer Republik und Nationalsozialismus Durch umfassendes historisches Bildmaterial berwiegend aus Privatbesitz wird die Vorortarchitektur in ihrem st dtebaulichen Kontext eindrucksvoll wie kaum zuvor visualisiert Die Akteure der suburbanen Stadtproduktion erfahren eine W rdigung, Lebenswege zeitgeschichtlich bedeutender Einwohner werden nachgezeichnet Auf allen Ebenen offenbart sich eine ausgepr gte Verflechtung der randst dtischen Landgemeinde mit der Metropole Sie ist heute ebenso pr gend wie w hrend der Hauptbesiedlungsphase des Ortes zwischen 1920 und 1945 Das Buch liefert einen wichtigen Beitrag zum suburbanen St dtebau der Bundesl nder Berlin und Brandenburg....

Title : Kleinmachnow bei Berlin – Wohnen zwischen Stadt und Land 1920 –1945
Author :
Rating :
ISBN : 3786126291
ISBN13 : 978-3786126294
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Mann, Gebr Auflage 1 1 Juli 2010
Number of Pages : 497 Pages
File Size : 762 KB
Status : Available For Download
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Kleinmachnow bei Berlin – Wohnen zwischen Stadt und Land 1920 –1945 Reviews

  • Julie Graff
    2018-11-16 19:17

    Auch wenn die "Zugezogenen" wohl noch Jahrzehnte außerhalb der Gemeinschaft der verbrämten Kleinmachnower "Ureinwohner" leben werden, gibt es Ausnahmen, die sich um Annäherung bemühen, um intellektuelle Seßhaftigkeit. So könnte man z.B. die inzwischen ortsbezogenen Publikationen von Nicola Bröcker betrachten. Mit Sachkunde, Geschmack und einem feinen Sinn für die Historie, widmet sie sich dem Thema. Lesenwert nicht nur für die Menschen, die einen Bezug zum Ort haben; es ist ein Stück deutscher (Kultur-, Architektur-)Geschichte. Man kann die Autorin nur ermutigen, weiterzuforschen und schön-dicke Bildbände über diese Gegegend zu verfassen (Fam. Hake!)!

  • Nabob
    2018-11-09 16:14

    Inzwischen ist dieser Ort leider derartig verhunzt worden, daß ein Protzbau den anderen erschlägt; unter einem Cayenne wird kein Kinde mehr in den Kindergarten befördert.Der gesamte Ort ist derartig einfühllos verändert worden, daß es nur eine Frage der Zeit sein dürfte, wann es für die Protzgemeinde zu eng wird und die diese Karawane den mittlerweile völlig entstellten Ort verläßt.Das Buch selbst ist sehr einfühlsam gestaltet worden und es macht Freude, jede einzelne Seite zu lesen, hier und da bekannte Bauten wiederzuentdecken. Wer sich mich der baulichen Vergangenheit dieses ansich schönen Ortes befassen möchte, kommt dem bei der Lektüre dieses Buches sehr nahe.Aber es war mal, jetzt regiert der Protz auf "drei Qudratmetern", alles so dicht aneinander gesetzt, daß sich die Hausfrauen von Küchenfenster zu Küchenfenster die Salatgurken zuwerfen können - danke Herr Bürgermeister!

  • J. Raach
    2018-11-04 18:18

    Vororte typisch Berliner Prägung entstanden zahlreich außerhalb der 1920 fixierten Stadtgrenze - doch keiner ist heute so bekannt wie Kleinmachnow. Dort hat sich eine beachtliche Anzahl qualitätsvoller Einfamilienhäuser der 1920er und 30er Jahre erhalten, die zu den begehrtesten Immobilien der Region zählen. Durch ihre gestalterische Vielfalt und familienorientierte Funktionalität entsprechen sie auch heute den Idealvorstellungen eines individuellen Eigenheims. Das Buch offeriert das breite Spektrum des Wohnens an der städtischen Peripherie während der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Durch umfassendes historisches Bildmaterial überwiegend aus Privatbesitz wird die Vorortarchitektur in ihrem städtebaulichen Kontext eindrucksvoll wie kaum zuvor visualisiert. 45 ausgewählte Kleinmachnower Wohnhäuser der 1920 und 1930er Jahre werden ausführlich porträtiert, die Lebenswelten ihrer Bewohner, insbesondere der zahlreichen Künstler, kenntnisreich dargestellt. Obwohl das Buch wissenschaftlichen Ansprüchen entspricht (1100 Anmerkungen und das ausführliche Literaturverzeichnis sind ein Beleg dafür) ist es durchgängig auch für Nichtfachleute verständlich und interessant zu lesen. Das Buch bietet zudem die für die Orientierung der ortfremden Leser so notwendigen großformatige Lagepläne aus der Erbauungs- und Jetztzeit.