Read Modernes Klavierspiel: Mit Ergänzung: Rhythmik, Dynamik, Pedal (Studienbuch Musik) by Walter Gieseking Online

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Die von Karl Leimer und seinem Sch ler Walter Gieseking begr ndete und weiterentwickelte Methodik des Klavierspiels hat unter Pianisten und Klavierp dagogen weite Verbreitung gefunden Aus der Absicht entstanden, der Losl sung des Technischen von der musikalischen Gestaltung entgegen zu wirken, wurde ein System entwickelt, das allen Aspekten des Musizierens wieder gleiche Bedeutung zukommen l sst der Ausbildung der pianistischen F higkeiten ebenso wie der Analyse der Musik und dem Training von Ged chtnis und Geh r Bedingung aller k nstlerischen Gestaltung ist nach Karl Leimer die intellektuelle Aneignung, bei der dennoch die Nat rlichkeit des Vortrags nicht vernachl ssigt werden darf Die beiden Arbeiten Modernes Klavierspiel und Rhythmik, Dynamik, Pedal erscheinen erstmals zusammengefasst in einem Band....

Title : Modernes Klavierspiel: Mit Ergänzung: Rhythmik, Dynamik, Pedal (Studienbuch Musik)
Author :
Rating :
ISBN : 9783795787073
ISBN13 : 978-3795787073
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : SCHOTT MUSIC GmbH Auflage 30 Auflage 2011 6 Februar 1998
Number of Pages : 152 Seiten
File Size : 560 KB
Status : Available For Download
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Modernes Klavierspiel: Mit Ergänzung: Rhythmik, Dynamik, Pedal (Studienbuch Musik) Reviews

  • Willi Ehrenfeld
    2019-01-31 00:08

    Dieses kleine Taschenbuch hat 149 Seiten und den Titel: " Modernes Klavierspiel".Tatsächlich enthält das Buch noch eine zweite Schrift namens Rhythmik, Dynamik, Pedal und andere Probleme des Klavierspiels.Hier zeigt sich, wie relativ der Begriff "modern" sein kann. Es wurde um 1929 geschrieben und basiert auf Erfahrungen eines Klavierstudiums in den Jahren 1912-1917 und der folgenden Lehrtätigkeit. Natürlich geht es um Lernmethoden für klassische Klaviermusik. Und natürlich versucht der Autor mit Wörtern Fähigkeiten zu vermitteln, die damals eigentlich idealerweise durch persönlichen Unterricht vermittelt wurden.Oder wie es ein Autor ausdrückt: Repetitio est mater studiorum. Also üben üben üben...Einzige pädagogische Hilfsmittel sind wenige Notenauszüge von Beethoven und Bach.Der Verlag hat in dieser 30. Auflage des Standardwerkes versucht, die Lesbarkeit zumindest durch Stichwörter am Seitenrand zu erleichtern, die das Thema der Seite für den Leser kenntlich machen. Allerdings verführt diese Orientierungshilfe natürlich zum blättern in den Kapiteln.

  • Alberg
    2019-01-30 04:21

    Dieses Buch ist ein Lehrbuch für das Erlernen von Klavierstücken beim lesen dieser, sogar ohne das Klavier zu benutzen. Je nach Begabung kann man bereits nach einem halben Jahr (täglichen Lernens von neuen Stücken) diese Fähigkeit auch selbst erhalten. Am Anfang ist es jedoch extrem schwer. Denn man hat bereits nach einigen Takten schon Konzentrationsschwächen. Es gilt diese im Laufe der Zeit zu überwinden. Und wenn man täglich an der Erarbeitung dieser Methode feilt, wird sich die Geduld auszahlen. Und siehe da man ist der nächste Walter Gieseking. ;D

  • Franz Titscher
    2019-02-08 02:15

    Karl Leimer verlangt vom Schüler, dass ein bestimmter Abschnitt eines Stückes (am Anfang ein paar Takte) nur lesend auswendig gelernt wird. Dabei wird der Notentext analysiert und logisch durchdacht. Durch intensives Üben „wird sich nach und nach die Fähigkeit ausbilden, solche Abschnitte beim Durchlesen auch gleich mit dem inneren Ohr zu hören."Walter Gieseking, Leimers prominentester Student, soll auf diese Weise ganze Klavierkonzerte im Zug einstudiert haben. Sicher ist nicht jeder ein „Gieseking", aber auch der weniger Fortgeschrittene kann aus dieser Methode großen Nutzen ziehen. Die Abschnitte können sehr kurz gewählt und so den Fähigkeiten des Schülers individuell angepasst werden. Selbst bei Kinderliedern funktioniert die Methode.Noch ein vorteilhafter Nebeneffekt zeigt sich bei der Anwendung. Durch die Schulung des Blicks für Zusammenhänge verbessert sich auch das Vom-Blattspiel.Leimer demonstriert seine Methode an konkreten Beispielen. Bach: 2 und 3 stimmige Inventionen C-Dur, Allemande aus Französische Suite E-Dur, Beethoven: Sonate Nr.1 f-moll. Allein seine detailierten Instruktionen zum Lernen der Notentexte, aber auch zu Technik, Anschlag und Vortrag sind den Kauf des Buches wert.

  • None
    2019-02-15 01:22

    Leimer rechtfertigt seine sehr intellektuelle mentale Methode des Klavierspielens durch seinen begabtesten Schüler Walter Gieseking, der allerdings nur wenige Jahre bei ihm als Schüler war. Die Erziehung zum inneren Hören und das Trainieren des Gedächtnisses sind die Säulen seines Buches. Ein weiteres Anliegen ist es ihm, für ein "natürliches" Musizieren zu plädieren, was sich wohl aus der damals üblichen Praxis herleitet, als man sich über historische Aufführungspraxen oder Vorstellungen des Komponisten noch weniger Gedanken gemacht hatte. Viele seiner Gedanken erscheinen einem aus heutiger Sicht selbstverständlich und sind in neuere methodische Ansätze als ein Teilbereich miteingeflossen. Leimer geht von begabten Schülern aus, die seit Jahren ihr Anfängerdasein hinter sich gelassen haben. Doch auch nicht jeder Pianist ist ein Gieseking, der im Flugzeug neue Stücke mental erarbeitete, um sie nachfolgend im Konzert zum Besten zu geben! Praktischen Wert hat Leimers Buch weniger, interessanter ist es eher wegen grundsätzlicher Definitionen oder Ratschläge. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

  • Franz Titscher
    2019-01-31 01:15

    Karl Leimer verlangt vom Schüler, dass ein bestimmter Abschnitt eines Stückes (am Anfang ein paar Takte) nur lesend auswendig gelernt wird. Dabei wird der Notentext analysiert und logisch durchdacht. Durch intensives Üben „wird sich nach und nach die Fähigkeit ausbilden, solche Abschnitte beim Durchlesen auch gleich mit dem inneren Ohr zu hören.“Walter Gieseking, Leimers prominentester Student soll auf diese Weise ganze Klavierkonzerte im Zug einstudiert haben. Sicher ist nicht jeder ein „Gieseking“, doch kann auch der weniger Fortgeschrittene aus dieser Methode großen Nutzen ziehen. Die Abschnitte können sehr kurz gewählt und so den Fähigkeiten des Schülers individuell angepasst werden. Selbst bei Kinderliedern funktioniert die Methode.Noch ein vorteilhafter Nebeneffekt zeigt sich bei der Anwendung. Durch die Schulung des Blicks für Zusammenhänge verbessert sich auch das Vom-Blattspiel.Leimer demonstriert seine Methode an konkreten Beispielen. Bach: 2 und 3 stimmige Inventionen C-Dur, Allemande aus Französische Suite E-Dur, Beethoven: Sonate Nr.1 f-moll. Allein seine detailierten Instruktionen zum Lernen der Notentexte, aber auch zu Technik, Anschlag und Vortrag sind den Kauf des Buches wert.