Read Im Bann des Keltenfürsten by Ronald Hummel Online

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Am Fu des Ipf, vor 2500 Jahren R uber pl ndern eine Schmiede und legen Feuer Sie entkommen mit wertvollen Eisenschwertern Doch wer lie diese revolution ren Waffen heimlich anfertigen Der Keltenf rst vom Ipf vermutet Verrat und setzt den K hlerjungen Itam auf die Sache an Aber der verliebt sich ausgerechnet in die Frau, die er aushorchen soll Schlie lich wird er ertappt und ger t als Doppelspion zwischen die Fronten Wird er das Geheimnis trotzdem l ften k nnen Der einzige Keltenkrimi vor deutscher Kulisse bietet neben viel Spannung auch fundiertes Wissen ber keltische H ndler, Handwerker, Krieger und wichtige F rstensitze wie die Heuneburg und Hochdorf Ronald Hummel schafft es auf sehr anschauliche und unterhaltsame Weise das Interesse f r die keltische Kultur in unserer Heimat zu wecken....

Title : Im Bann des Keltenfürsten
Author :
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ISBN : 3806225990
ISBN13 : 978-3806225990
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Theiss 1 M rz 2012
Number of Pages : 229 Seiten
File Size : 562 KB
Status : Available For Download
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Im Bann des Keltenfürsten Reviews

  • timediver®
    2019-03-15 19:30

    "Ein schlaues Weib ist soviel wert wie ein tapferes Heer."(Keltenfürst Segomar; Seite 92)Rechtzeitig zur Stuttgarter Ausstellung "" hat der ebenfalls in der baden-württembergische Metropole ansässige Konrad Theiss Verlag den archäologischen Roman " Im Bann des Keltenfürsten" veröffentlicht. Der interessierte Leser sollte sich nicht vom Buchcover und/oder vom Aufkleber "Keltenkrimi" irritieren lassen. Denn weder der abgebildete Arverner Vercingetorix, der im Jahre 46 v. Chr. In Rom ermordet wurde, noch die aus dem irischen Frühmittelalter stammenden Knotenmuster haben etwas das geringste mit Roman zu tun. Auch die heutzutage strapazierte Bezeichnung "Krimi" wird dem Romangeschehen nicht gerecht.Der 1960 in Nördlingen geborene Autor Ronald Hummel lässt die Handlung seines Romans vielmehr in der "Hallstadtzeit" um 500 v. Chr. auf dem Ipf, einen Plattenberg bei Bopfingen am Rande der Ostalb beginnen. Auch mit den weiteren Handlungsorten, wie dem Nördlinger Ries, Rollenberg (Harburg), Warantia (Wörnitz), Hohenasperg und Heuneburg (Herbertingen) belässt Hummel die Protagonisten weitgehend in seiner schwäbischen Heimat.Aus der Zeit der sogenannten "Fürstensitze" gibt es keinerlei schriftliche Zeugnisse, so dass sich der Autor einerseits an den archäologischen Befunden orientiert, sich andererseits aber auch seiner Fantasie und Adaptionen bedienen kann. Präzise beschreibt er Kunst- und Gebrauchsgegenstände sowie Waffen, wie sie beispielsweise an den „Fürstensitzen“ der Heuneburg, Hochdorf/Enz oder am hessischen Glauberg gefunden wurden. Dabei weist er auch auf die etruskischen, griechischen und skythischen Einflüsse hin. Ein typisches Beispiel ist eine Art "keltisches Necessaire" (S. 60) zur Körperpflege. Neben Eisenverarbeitung haben auch Kunstgewerbe, Tuchherstellung und Salzhandel als wichtige keltische Wirtschaftszweige Eingang in den Roman gefunden.Hummel macht sich auch den Umstand zunutze, dass zwischen Kelten und Germanen keine eindeutige Trennungslinie gezogen werden kann. Die gilt insbesondere für den religiösen und rituellen Bereich "seiner Kelten", über den recht wenig bekannt ist. Die in einem Furor (wie der spätere Furor teutonicus) kämpfenden keltischen Helden (S. 150) rühmen sich (wie viele Jahrhunderte später die Wikinger) ihrer eigenen Heldentaten (S. 148) und als Weiheritual hängen sie sich (wie von Göttervater Odin überliefert) für drei Tage und Nächte in einen heiligen Baum. Auch die im Altertum überall verbreiteten Orakel-Praktiken der Auspizien und Hieroskopie werden ebenso adaptiert wie die vergorene Stutenmilch als Lieblingsgetränk späterer Steppenvölker. Neben dem tatarischen Begriff "Kumys", werden auch die russischen Termini "Nagaika" und "Kurgan" (S. 152) vorweggenommen. Auch die Verben "verschachern" (jiddisch, 17 Jahrhundert) und "lavieren" (französisch) werden anachronistisch gebraucht. Bei der Namensgebung hat sich der Autor einer besonders reichen Fantasie bedient. Obgleich es Überlieferungen gibt, dass skythische Steppenkrieger bis an die Donau (z. B. Der im Roman genannte Handelsplatz Molpir bei Bratislava) vorgedrungen sind, ist ihr Raubzug oder friedliches Auftreten im Gebiet des heutigen Schwaben eher unwahrscheinlich.Zur Abrundung des Romans, in dem keine einzige historische Gestalt mitwirkt, wäre eine Namensliste der fantasievollen Namen der Akteure wünschenswert gewesen, da es bereits nach wenigen Seiten über zwanzig sind. Gegenüber "Sternchen mit Fußnoten" wäre ein Glossar die bessere Lösung gewesen. Obgleich die Handlung etwas "gedrechselt“" erscheint, steckt eine immense Arbeit in dieser Pionierleistung eines heimatkundlich-archäologischen Keltenromans, die mit 4 Amazonsternen zu würdigen ist.

  • Astrid
    2019-03-12 17:53

    Ich mag historische Romane, wenn sie gut geschrieben sind. Und genau das ist nicht einfach. Zu leicht kommt ein Autor in dem Genre in Versuchung, entweder die Fakten zu verdrehen, damit sie zu seinem Roman passen oder er missachtet die goldene Regel "zeigen, statt behaupten" und langweilt den Leser, der kein Geschichtsbuch lesen wollte. Wenn ich ein Buch in der Hand halte, auf dem ein Aufkleber mit den Worten "Kelten-Krimi" wirbt, dann erwarte ich schon auch, dass der Aspekt "Krimi" gewürdigt wird, sprich, das Buch auch ein Krimi ist. Sehr gut bekommt das übrigens Peter Tremayne mit seiner Serie um die Nonne Schwester Fidelma hin.Leider ist Ronald Hummel kein Peter Tremayne. "Im Bann des Keltenfürsten" ist gut recherchiert. Keine Frage. Die Fakten sind interessant. Den Teil hat der Autor wirklich gut hinbekommen. Allein - dafür nehme ich solch ein Buch nicht in die Hand. Bei einem Krimi möchte ich auch unterhalten werden. Das gelingt Ronald Hummel aber nicht wirklich. Immer wieder merkt der Leser, wie sehr sich der Autor bemüht, Geschichtsunterricht zu erteilen und die gelernten Fakten unter dem Deckmantel des Romans zu vermitteln.Nun interessieren mich die Kelten sehr und deshalb habe ich das Buch auch bis zum Ende gelesen. Aber gelungen ist der "Krimi" nicht wirklich. Die Personen bleiben ein wenig blass und Spannung... naja. Geht so. Mir ist das alles zu trocken. Trotzdem gebe ich dem Buch immer noch drei Sterne, weil es für den, der sich für das Thema Kelten interessiert, durchaus interessant ist. Hier liest man mal eine Geschichtsstunde der anderen Natur. Aber ein guter Krimi ist das eher nicht.