Read Die Angst der Eliten: Wer fürchtet die Demokratie? by Paul Schreyer Online

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Ist unsere Demokratie noch zu retten Das System steckt in der Krise Liegt der Ausweg in mehr direkter Demokratie Oder ist das Volk zu dumm , um in wesentlichen Fragen selbst zu entscheiden L sst es sich zu leicht manipulieren und geht rechten Populisten auf den Leim Wenn Au enseiter bei Wahlen erfolgreich sind, hei t es oft, die B rger h tten falsch abgestimmt Aber wer entscheidet, was richtig ist In Deutschland gibt es freie Wahlen f r alle erst seit gut hundert Jahren Doch reichen Abstimmungen ber die Zusammensetzung eines Parlamentes aus, um ein demokratisches System zu schaffen und eine Oligarchie, also eine Herrschaft der Reichen, zu verhindern Oder gibt es vielleicht noch weitere, ganz andere wichtige Voraussetzungen f r eine Demokratie, die bislang nicht erf llt sind weder in Deutschland noch anderswo...

Title : Die Angst der Eliten: Wer fürchtet die Demokratie?
Author :
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ISBN : 3864892090
ISBN13 : 978-3864892097
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Westend Auflage 1 3 April 2018
Number of Pages : 224 Seiten
File Size : 584 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Angst der Eliten: Wer fürchtet die Demokratie? Reviews

  • Alfred.blatt
    2018-10-23 18:48

    Gutes Buch,schnell geliefert und es erregt sich andere,die glauben sie wären die Guten.

  • Christian S.
    2018-11-08 19:56

    Wissensmacht wider "Geldmacht" (S. 25)!Den Status quo, "eigentlich eine Geld- und Eigentumsordnung", differenziert, stringent und historisch fundiert auf den Punkt gebracht: "Das derzeitige System (...) ist mit der Idee der Demokratie nicht vereinbar." Im Zentrum steht "die Rolle der Finanzlobby beim Sozialabbau – der eigentlichen Ursache für die Explosion gesellschaftlicher Angst."Welch eine erfreuliche, weil aus der trüben Einfalt des Mainstreams (s. S. 171) wohltuend herausragende Publikation "im Kampf um die Deutungshoheit". Das ist für mich die mit Abstand beste politische Analyse seit langem, weil frei von "all den Grabenkämpfen". Nicht zuletzt aufgrund der überzeugenden Faktenfülle eine gerechtfertigte "harte Kritik an den Zuständen." Abgeklärt, schonungslos: bleibt sie folgenlos?Jedenfalls von meiner Seite eine klare Kaufempfehlung: ein hervorragendes Buch als hilfreiche Grundlage für eine "große gemeinsame Debatte über Geld und Eigentum". Weil: "Eines wird immer klarer: Eine inhaltliche Auseinandersetzung ist überfällig ...

  • See
    2018-10-27 19:05

    Ich habe dieses Buch verschlungen. Paul Schreier hat es geschafft sehr sachlich die eigentlichen Wirkmächtigen hinter unserer Fassasendemokratie aufzuzeigen und ihre politischen Manipulationen zu erklären.Eine ganz klare Empfehlung für dieses sehr aufschlussreiche Buch. Lesen und verschenken. Wer hinter die Kulisse schaut hat einen klareren Blick und lässt sich nicht mehr so leicht manipulieren. Danke Paul Schreier.

  • Jörg Karkosch
    2018-11-04 19:15

    Paul Schreyer identifiziert viele Kernprobleme und nimmt sich dieser vor. Er schafft es, mit wenigen Sätzen ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Die Themen sind komplex und anspruchsvoll, aber man kann das Buch leicht und schnell lesen. Es ist spannend.Geniale Menschen können eben komplizierte Sachen oft so erklären, daß man den Kern der Sache versteht.

  • Wedma
    2018-11-11 16:54

    Die Angst der Eliten habe ich sehr gern gelesen und empfehle das Buch gern auch weiter, v.a. an die Leser, denen es nicht egal ist, wie der Stand der Dinge in Sachen Demokratie in Deutschland und Europa ist, und wie es weitergehen soll. Auch diejenigen, die sich gefragt haben, warum es die Schere zw. dem Grundgesetz und der gelebten Realität gibt, finden hier gute Erklärungen.Klappentext passt sehr gut: „Ist unsere Demokratie noch zu retten?Das System steckt in der Krise. Liegt der Ausweg in mehr direkter Demokratie? Oder ist das Volk zu "dumm", um in wesentlichen Fragen selbst zu entscheiden? Lässt es sich zu leicht manipulieren und geht rechten Populisten auf den Leim? Wenn Außenseiter bei Wahlen erfolgreich sind, heißt es oft, die Bürger hätten "falsch" abgestimmt. Aber wer entscheidet, was "richtig" ist? In Deutschland gibt es freie Wahlen für alle erst seit gut hundert Jahren. Doch reichen Abstimmungen über die Zusammensetzung eines Parlamentes aus, um ein demokratisches System zu schaffen und eine Oligarchie, also eine Herrschaft der Reichen, zu verhindern? Oder gibt es vielleicht noch weitere, ganz andere wichtige Voraussetzungen für eine Demokratie, die bislang nicht erfüllt sind - weder in Deutschland noch anderswo?“Auch die Meinung von Prof. Rainer Mausefeld ist sehr treffend: „Paul Schreyer gibt eine kundige und engagierte Einführung in Facetten der gegenwärtigen Zerstörung demokratischer Substanz und stellt in gute lesbarer Form reiches Material zum eigenständigen Nachdenken bereit.“Rund 170 Seiten des Textes sind in 14 Kapiteln gegliedert. Nach einem kurzen Vorwort geht es gleich gut los mit „Reichtum regiert“, indem Schreyer wohl begründet darlegt, dass genau das der Fall ist, und dass politisches Desinteresse der Armen durchaus seine handfesten Ursachen hat. Kap.2 „Die Wahrheit über den Populismus“ ist auch spannend. Der Autor geht dem Phänomen auf den Grund. Er stellt vier Gründe vor, was daran am häufigsten als störend allg. genannt wird, und bringt eigene Meinung dazu. Zudem überlegt er u.a., warum so eine Partei wie AfD momentan Erfolg hat. Im Kap. 8 gibt er seinen Recherchen preis, wer da an der Spitze steht und wessen Interessen die Herrschaften zu verfolgen suchen. Mit „‘Hate Speech‘ und Meinungsfreiheit“ in Kap. 3 bringt Schreyer auch hier paar gute Dinge zur Sprache, v.a. all das, was man dazu in sog. Leitmedien vergeblich sucht. Im Kap. 4 „Traum von der Gemeinschaft“ spricht er über die Entstehung der EU, anfangend bei den Ursprüngen in der Nachkriegszeit. So dargelegt, sind diese Ausführungen ein Augenöffner, was EU eigentlich ist, kraft welcher Interessen und von welchem Geld diese Idee vorangetrieben wurde. Da wird einem anders bei. Sehr aufschlussreich ist auch das Kap. 7 „Die Angst vor dem Volksentscheid“, in dem Schreyer u.a. darlegt, warum man in Deutschland Volksentschiede nicht so gern durchführt. Im Kap. 13 „Vorsicht, Querfront!“ sagt er u.a. paar klare Worte über die Leitmedien, ihre Funktion und ihr bereitwilliges Einschwenken auf den Kurs der Eliten. „Der Mythos von der ‚neuen Zeit‘“, Kap. 14, ist auch gut. Da schaut Schreyer genauer, wer die neugewählten Jungdynamiker wie Sebastian Kurz, Emmanuelle Macron, etc. sind, v.a. wessen Interessen sie tatsächlich vertreten. Dabei ist Kap. 9 „Milliardäre machen Politik“ eine gute Grundlage dazu.Wer jetzt denkt, es wären langwierige Abhandlungen, der irrt sich aber gewaltig. Es sind knappe, aussagekräftige Ausführungen, von feiner Ironie durchdrungen, in einer starken, griffigen Sprache. Schon allein deshalb stellte dieses Buch für mich Lesevergnügen dar: dicht erzählt, stets auf den Punkt, nichts Überflüssiges, nur das, was eigene Argumentation begründet und die Ausführungen vorantreibt. So etwas legen heute nur wenige Hochprofies an den Tag. Schreyers Analysen, die oft historische Bezüge haben und einen prima Überblick verschaffen, sind echt stark.Fazit: Aufschlussreich, spannend und unterhaltsam bis zur letzten Seite. Definitiv kein 08/15 Zeitungszeug. Genau das Gegenteil davon. Paul Schreyer liefert mit seinen Darstellungen und just auf den Punkt gespitzten Fragen den reichhaltigen Boden für eigene Überlegungen zum heutigen Zustand der Demokratie uvm. Man sagt, ein gutes Buch ist gut auf jeder Seite. Hier trifft es voll und ganz zu.5 Sterne und unbedingte Lesepflicht.Lesen Sie auch:„Fassadendemokratie und Tiefer Staat“, Ulrich Mies und Jens Wernicke (Hrsg.)„Lügen die Medien?“, Jens Wernicke.„Wir sind die Guten“, Mathias Bröckers, Paul Schreyer.Werke von und mit Noam Chomsky.

  • Friedrich
    2018-11-10 11:59

    ohne verfälschen oder versimplifizieren. Das gelingt dem Autor in dem flüssig geschriebenen Buch. Wer etwas darüber wissen will, wie Politik wirklich funktioniert, jenseits dessen was den Einfältigen in staatlichen Indoktrinierungsanstalten genannt Schulen oder Medien eingebläut wird, ist hier erstmal gut aufgehoben. Ich wünschte ich hätte ein solches Buch bereits zu meiner Schulzeit gelesen, es hätte mir viel eigenes Nachforschen und Enttäuschung erspart. Warum die Dinge immer laufen wie sie laufen, das Rätsel wird gelüftet.