Read Über die Freiheit: Ein Essay (Kleine Philosophische Reihe) by John Stuart Mill Online

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Der Begriff der Freiheit steht im Zentrum jedweder Ideologie und Philosophie, jedes Menschenbildes und jedes Versuchs politischer Organisation In dieser vieldiskutierten und einflussreichen Schrift versucht John Stuart Mill die Frage nach der b rgerlichen und sozialen Freiheit zu beantworten Sowohl die Frage nach dem praktischen Sinn des Begriffs, als auch seiner Konsequenzen, etwa wo die Freiheit des Einzelnen beginnt und wo sie endet, stehen im Mittelpunkt dieser vorbildlich luziden, f r jeden Menschen nachvollziehbaren Analyse ber Freiheit gilt heute als eines der wichtigsten Werke ber den liberalistischen Freiheitsbegriff....

Title : Über die Freiheit: Ein Essay (Kleine Philosophische Reihe)
Author :
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ISBN : 3865393640
ISBN13 : 978-3865393647
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus R merweg Auflage 1 20 M rz 2014
Number of Pages : 396 Pages
File Size : 986 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Über die Freiheit: Ein Essay (Kleine Philosophische Reihe) Reviews

  • Yogi ❤️
    2019-04-22 01:03

    Benjamin Franklin (1706-1790)"Weniger Staat wagen"könnte auch der Titel des Buches von dem englischen Philosophen John Stuart Mill (1806 - 1873) lauten, in dem er die bürgerliche oder soziale Freiheit des Individuums zeigt und auf der anderen Seite die Grenzen des Staates bzw. die gesellschaftliche Kontrolle über das Individuum.Mill möchte grundsätzlich keine Einmischung in das Privatleben, es sei denn um sich selber zu schützen.Das Selbstbestimmungsrecht eines Individuums ist für ihn immer zu respektieren und derjenige der diese Freiheit einschränken will, muß die Beweislast übernehmen und zeigen, warum eine solche Freiheitsbeschränkung notwendig sein soll."Der Mensch sollte in allem, was ihn selber betrifft, frei sein, aber es sollte ihm nicht möglich sein, nach seinem Belieben für andere zu handeln unter dem Vorwand, dass die Angelegenheit der anderen seine eigenen seien. Während der Staat die Freiheit des Individuums in seinen eigenen Angelegenheiten achtet, ist er andererseits verpflichtet, ein wachsames Auge auf die Ausübung jener Macht zu haben, die er diesem über andere gibt." S.149fEr zeigt ferner warum man Gleichmacherei von Gleichberechtigung in der Bildung unterscheiden sollte:"Alles was ich über die Bedeutung der Individualität des Charakters und die Verschiedenheit der Meinungen und Handlungsweisen gesagt habe, setzt die Verschiedenheit der Erziehung als ebenso unwidersprochen wichtig voraus. Eine allgemeine Erziehung durch den Staat ist lediglich ein Trick, um die Menschen einander genau gleich zu formen." S.152

  • zamme
    2019-04-12 01:02

    Ein eigentlich überragendes Standardwerk des Liberalismus und gleichzeitig wohl das Meisterwerk des späten Mill.Mills Standardwerk beschäftigt sich mit der simplen Frage, unter welchen Umständen Einschnitte in die Freiheit des Einzelnen zulässig sind. Simple Antwort: Wenn eine Handlung nur das Individuum selbst betrifft, ist eine Begrenzung der individuellen Freiheit unzulässig. Wenn die Handlung die Gemeinschaft betrifft, darf die Gemeinschaft Handlungen verbieten bzw. sanktionieren.Um dies zu belegen, entwickelt er ein Dreistufenmodell von Freiheit. Zunächst sei individuelle Freiheit eine Freiheit des Denkens, des Originellen (Hier tritt auch eine Spur des Mill'schen Perfektionismus zutage), die aber unter dem Diktat der von Mill sehr kritisch beäugten "öffentlichen Meinung", eine "Tyrannei der Mehrheit" (Tocqueville) gefährdet sei. Sodann sei Freiheit Individualität: Die Selbstentfaltung der Persönlichkeit sei nicht eine Folge der Freiheit, sondern begrifflich mit ihr verbunden. Auf der letzten Stufe beschäftigt sich Mill mit den Möglichkeiten und Grenzen der öffentlichen Hand und entwickelt dabei eben jenen Antipaternalismus, der in den 2 o.g. Maximen zum Tragen kommt.Ein solch radikales Modell des Liberalismus, welches nicht nur die Regierung, den Staat usw., sondern auch die "öffentliche Meinung" in die Pflicht nimmt, regt in jedem Fall zum Nachdenken an.

  • Timo Brandt
    2019-03-31 20:01

    "Die Urteilskraft ist den Menschen gegeben, damit sie sie gebrauchen. Sollen wir sie darum nicht anwenden, weil wir uns irren können?"John Stuart Mill, Utilitarist, Humanist und Ökonom, hat mit "Über die Freiheit" eine eher dünne Schrift vorgelegt. Doch kaum ein Philosoph und Denker hat sich nach oder vor ihm so bescheiden und doch so erfolgreich an das Thema (soziale/gesellschaftliche) Freiheit gewagt (auch wenn die Konkurrenz von Rousseau  bis zu Wilhelm von Humboldt reicht.)Es gibt hier schon ein, zwei wirklich umfassende Rezensionen.Deshalb möchte ich hier nur noch einmal bekräftigen, dass mich dieses Buch in seinen Bann gezogen hat. Mills unerschütterlicher Glaube in die Individualität und außerdem die Tatsache, dass viele seiner Ideen in der heutigen Zeit über Umwege verwirklicht wurden, machen dieses Werk zu einer kleinen Offenbarung auf dem Gebiet der Philosphie der Freitheit; eine geradezu physische Kraft des Guten, des Humanen liegt in dieser Schrift.Mill ist einer dieser Geister, die, weder Genie noch Dilettant, einen menschlichen Zug in ihren Büchern sprechen lassen und trotzdem übergreifende Ideen zu prägen verstehen, sodass man gewillt und in der Lage ist, ihren Gedankengängen seine ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen - man "erfährt" ihre Philosophie, nicht nur als Konstrukt, sondern als eine Form gedanklicher Auseinandersetzung.Ich würde die Schrift jedem empfehlen, der die Ursprünge des Liberalismus kennenlernen und sich gerne jenseits des Schlagwortes Freiheit einmal mit dem räumlichen, sozialen Wesen dieser Idee auseinandersetzen will.

  • Amadeus
    2019-04-07 03:58

    Schließe mich den bisherigen Rezensionen an.Dieser Essay ist verfasst als ein erstklassigerSchriftsatz, der das Individuum verteidigt, ohne dabeiauf die notwendigen einschränkenden Bedingungen zugunsten vonRecht, Sitte, Moral, Gesellschaft und Geist zu vergessen.

  • Jürgen
    2019-04-25 21:16

    Was soll man dazu sagen - dieses Buch, so streitbar der Inhalt sein mag, sollte jeder gelesen haben - einfach ein Klassiker!