Read Visual Style in Cinema: Vier Kapitel Filmgeschichte (Filmbibliothek) by Andreas Rost Online

visual-style-in-cinema-vier-kapitel-filmgeschichte-filmbibliothek

Mit diesem Buch erscheint zum ersten Mal eine deutschsprachige Ausgabe der anschaulichen Lehre David Bordwells, die sich gleicherma en an Fachleute und Laien richtet Am Beispiel von vier ausgew hlten Perioden der Filmgeschichte gibt der ber hmte amerikanische Filmprofessor einen berblick ber die Kunst der Filmgestaltung.INHALT Die Zeit des Stummfilms Der fr he Tonfilm Die F nfzigerjahre Die Neunzigerjahre....

Title : Visual Style in Cinema: Vier Kapitel Filmgeschichte (Filmbibliothek)
Author :
Rating :
ISBN : 9783886612260
ISBN13 : 978-3886612260
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Verlag der Autoren Auflage 2., unver nd 1 Februar 2001
Number of Pages : 216 Seiten
File Size : 995 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Visual Style in Cinema: Vier Kapitel Filmgeschichte (Filmbibliothek) Reviews

  • filtercake
    2018-12-24 12:28

    Wie kann man so unglaublich viel Wissen, Analyse und praktische Anwendung in so wenig, dermaßen gut formulierten Text packen? Und diesen noch anschaulich und übersichtlich bebildern?Hier geht es um alles, was das Bild des Films ausmacht: räumliche Inszenierung, Licht, Kameraeinstellungen und -bewegungen, Bildkomposition, Schnitt. Wie hängt dies alles zusammen, wie hilft es die Geschichte zu erzählen und wie hat es sich im Lauf der Jahrzehnte entwickelt?Ich habe schon einen riesen Haufen Papier zum Thema Film gelesen. Aber wenn ich jemandem *ein einziges* Buch empfehlen müsste, wäre es dieses!

  • weiser111
    2019-01-10 07:15

    Ob man "Visual Style in Cinema" zu Recht mit dem Untertitel "Vier Kapitel Filmgeschichte" versehen hat, sei dahingestellt -- aber dafür kann der Autor nichts. Die Bedeutung des Schauspielers klammert Bordwell nämlich bewusst aus. Das ermöglicht ihm natürlich überhaupt erst, die Bedeutung der Kamera in allen Aspekten sauber herauszuarbeiten, aber ob sich eine Geschichte des Films ohne Schauspieler und Drehbuchautoren schreiben lässt?"Visual Style in Cinema" basiert auf einer Vortragsreihe in München 1999, in der Bordwell aufzeigte, welche technischen Möglichkeiten es gibt, Raum und Zeit im Film zu strukturieren, und mit welchen Verfahren sich die Aufmerksamkeit der Zuschauer lenken lässt -- ohne dass es diesem bewusst ist. Vor allem im ersten Kapitel, das dem Stummfilm gewidmet ist, findet sich viel Grundlegendes -- etwa die oft vernachlässigte Erkenntnis, dass sich der Film mehr von der Malerei als vom Theater abgeschaut haben mag; in beiden Künsten geht es schließlich darum, die Wahrnehmung des Betrachters zu steuern.Es mag ja eine Binsenweisheit sein, dass das Kameraobjektiv nur scheinbar objektiv ist, und dass im Film genauso wie in der erzählenden Literatur verschiedene Perspektiven auf verschiedene Weisen konstituiert werden können. Bordwells Verdienst liegt darin, dass er die verschiedenen Verfahren, Traditionen und Tendenzen in Relation zueinander setzt, Entwicklungen und Zusammenhänge aufzeigt.Bordwells Argumentation beruht stark auf der Gegenüberstellung verschiedener, mitunter konträrer Montage-Traditionen einerseits und mis-en-scène (die Handlung etwickelt sich bei längerer gleichbleibender Kameraeinstellung) andererseits; er interpretiert Filmgeschichte offenbar vor allem als ein Wechselspiel dieser beiden Grundströmungen.Die vier Kapitel sind nicht alle gleich überzeugend -- so helfen z.B. im vierten Kapitel ausführliche Bezugnahmen auf "Lola rennt" nicht so recht weiter, wenn man nach der Lektüre dieses Kapitels rekapitulieren will, was Bordwell hier verdeutlichen wollte. Weniger nebulös ist sein Kapitel über den Stummfilm, wo die verschiedenen Möglichkeiten "ausgetestet" wurden, und wo sich für vieles prototypische Beispiele finden, das gilt auch für seine Überlegungen zum frühen Tonfilm, wo er u.a. auf die kameratechnischen Voraussetzungen eingeht, die das Starkino mit begründen halfen. Interessant zu lesen ist auch sein Kapitel über den japanischen Film der 1950er Jahre. Mangels detaillierter Kenntnis kann ich allerdings nicht beurteilen, inwieweit Bordwell hier Substanzielles zusammenfasst.Nicht nachvollziehbar sind die Kapitelüberschriften: So liest man unter "Die Fünfzigerjahre" nahezu ausschließlich Interessantes übers japanische Kino, und "Die Neunzigerjahre" beginnen mit Otto Premingers "River of No Return" ("Fluss ohne Wiederkehr"). Da war man im Lektorat wohl allzusehr auf griffige Schlagworte bedacht.Wenig nachvollziehbar erscheint mir der Anhang mit Bordwells Literaturempfehlungen zu den einzelnen Kapiteln -- einige Standardwerke sind enthalten, andere wiederum fehlen... Da fehlt ein Kommentar!Erfreulich ist allerdings, dass die deutsche Übersetzung die englischen Fachbegriffe in Klammern enthält. Weniger erfreulich ist mitunter der Satzbau. Ausufernde Satzgefüge haben in Sachbüchern nichts zu suchen.David Bordwell gilt als Autor von Standardwerken. Auch wenn diese nicht in deutscher Übersetzung vorliegen, so sollte man sie doch der vorliegenden Essaysammlung vorziehen, denn vermutlich sind sie systematischer aufgebaut.