Read Warum ich Frauen trotzdem mag: Texte des japanischen Kultregisseurs by Takeshi Kitano Online

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ber den Autor und weitere Mitwirkende18.01.1947 Leseprobe Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber Alle Rechte vorbehalten Bis man ein M dchen aufgerissen hat und mit ihr in die Kiste steigt, l dt man sie zum Essen und Trinken ein, geht mit ihr hierhin und dorthin und kauft ihr irgendwas Wenn das alles n tig ist, dann ist es letztendlich doch bequemer, wenn man beim Wichsen bleibt Vorher hatte ich mein Gesicht auf der Toilette und im Spiegel ber dem Waschbecken gesehen, aber weshalb, weshalb nur war mir nicht aufgefallen, dass ich ein so schreckliches Gesicht hatte Ganz unerwartet erkannte ich nicht nur mein Gesicht nicht wieder, sondern mich selbst nicht mehr, und ich dachte, es w re vielleicht eine Verwechslung....

Title : Warum ich Frauen trotzdem mag: Texte des japanischen Kultregisseurs
Author :
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ISBN : 3936018189
ISBN13 : 978-3936018189
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Angkor Auflage 1., 17 Juni 2004
Number of Pages : 100 Seiten
File Size : 896 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Warum ich Frauen trotzdem mag: Texte des japanischen Kultregisseurs Reviews

  • Heffer-man
    2018-11-03 21:29

    Der japanische Entertainer Takeshi "Beat" Kitano bringt uns in knapp 100 Seiten seine Gedanken über Frauen, die japanische Gesellschaft sowie das Showbizz und seine Erkenntnisse über sich selbst näher. Geprägt sind all seine Anekdoten und Meinungen von seinem schweren Verkehrsunfall, der ihm eine Lähmung seiner rechten Gesichtshälfte bescherte. In lockerer Schreibweise wird nun über Frauen und ihre Einstellung zu verschiedenen Dingen (wie die Ehe oder auch das Abnehmen) beschrieben und kommentiert. Dabei wird kein Blatt vor den Mund genommen und alles offen angesprochen. Die Kapitel scheinen willkürlich gewählt, aber dennoch interessant zu lesen, wobei die Erläuterungen zur japanischen Gesellschaft und dem japanischen Showbizz wohl den meisten Europäern nicht viel sagen werden. Vielmehr sind die Ausführungen Kitanos zum Thema "Frau" am interessantesten und hier und da wird man(n) zustimmend nicken. Dieses Buch ist keine Offenbarung - soll es aber auch nicht sein. Es bietet einfach nur eine Sammlung von Gedanken eines Entertainers, Regisseurs und Schauspielers in Schriftform. Ich fand das Buch teils witzig, teils schockierend und unterhaltsam, aber sicherlich keine Zeitverschwendung. Abschließend soll ein Zitat aus S. 43, das das Buch gut repräsentiert, genannt werden:"Sie hat ein angenehmes Wesen, oder besser gesagt: Sie ist ein sehr warmherziger Mensch. Vor allem ihre Wahnsinnstitten - Körbchengröße F, einfach umwerfend! Wie gern würde ich im Tal dieser herrlichen Brüste klemmen. Und ratet mal, was da wohl eingeklemmt wäre... Ich bin eigentlich immer geil, und wenn ich ein Mädchen toll finde, dann denke ich unentwegt daran, sie zu poppen. Nebenbei gesagt, eine Frau, die sich mir hingibt, ist ohnehin mein Typ"

  • Alexander Posselt
    2018-10-21 19:22

    Der große Meister des japanischen Kinos der Gegenwart (Zatoichi, Brother, Dolls) begibt sich auf schriftstellerische Pfade (und das wohl nicht zum ersten Mal). Diese erste deutsche Veröffentlichung ist aber leider enttäuschend.Wer einigermaßen mit Ironie und Satire umgehen kann, der wir in diesem Buch nichts Neues lesen können. Wer Satire allerdings noch nicht mal erkennt, wenn sie auf seinem Gesicht sitzt, der wird in dem Buch viel frauenfeindlichen Stuff vorfinden, der zu einem angenehmen politisch-korrekten Aufgeregtsein animiert.Der Stil ist einfach, der Inhalt ist leidlich komisch und alles hat man schon einmal so und v.a. besser gelesen. Erinnerte mich an "Generation Golf"-Epigonen, in denen sich seitenlang über die Unzulänglichkeiten von Zeitgenossen und deren Scheitern an der Umwelt ausgelassen wird. Kann man lesen, bringt einen aber nicht weiter. Beat Takeshi sinniert also über so weltbewegende Themen wie Diäten, Eheleben, Geld, Alkohol etc.Interessant ist natürlich der kritische Blick auf die japanische Gesellschaft, aber das allein macht kein gutes Buch. Vielleicht ist das Buch auch Beat Takeshis "Notes of a dirty old man"-Vermächtnis...da ist Bukowski aber besser, härter und lesenswerter.Bleibt zu hoffen, daß der Verlag hier ein schwächeres Werk vom Beat veröffentlicht hat und noch andere und bessere Bücher folgen werden.

  • NoSFeRaTu666
    2018-11-07 20:11

    Das Buch hat gerade mal 100 Seiten und dann liest man z.B. auf Seite 25 einen kleinen Hinweis der Übersetzer, dass Kitano im Original mehrere Seiten lang über eine Schauspielerin schreibt und das hier auf eine halbe Seite heruntergekürzt wurde.Was soll diese Zensur? Egal wie unwichtig diese mehreren Seiten den Übersetzern zu sein schien, möchte ich doch bei einem übersetzten Buch erwarten können, alles zu lesen. Das Buch ist 1998 erschienen und es brauchten die Übersetzer wohl 6 Jahre und dann ist es nicht einmal vollständig.Und warum aus rechtlichen Gründen nur in der deutschen Version ganze Namen ausgelassen wurden ist auch fraglich. Wenn das jemanden interessiert, könnte er sich auch das japanische Original kaufen und danach gezielt suchen oder im Internet danach recherchieren, denn welcher große Schauspieler aus dem Film Johnny Mnemonic mit Keanu Reeves eine Homo-Ehe einging sollte schließlich auch so einfach rauszufinden sein.Das Buch selbst liest sich sehr leicht und philosophiert, teils witzig teils ernst, über das Leben, die Japanische Gesellschaft und Frauen.Buch: 5 SterneÜbersetzer: 2 Sterne

  • coolrolf
    2018-11-10 14:31

    Beat Takeshi hat gemerkt wie er leicht Geld verdienen kann. Er plaudert einfach drauflos. Hier lässt er ein paar drastische Worte fallen, dort schlägt er sich mit Alpha-Männchen-Gehabe an seine gar nicht so breite Brust und an anderer Stelle schreibt er fast verschwörerisch über andere Schauspieler. Nicht sehr gehaltvoll ist das, aber lustig wegzulesen allemal. Ich habe an einigen Stellen laut gelacht - und da gibts wirklich schlechteren Zeitvertreib. Trotzdem mag ich seine Filme lieber.