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Generalmajor Walter Schellenberg 16 Januar 1910 31 M rz 1953 , Hitlers letzter Geheimdienst Chef, arbeitete an seinen Lebenserinnerungen nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches bis kurz vor seinem Tod 1956 erstmals ver ffentlicht, erhielt die Welt ffentlichkeit mit diesen Memoiren ein authentisches Zeugnis aus dem innersten Machtzirkel der nationalsozialistischen Herrschaft Als engster Mitarbeiter Heinrich Himmlers und Reinhard Heydrichs war Schellenberg in alle wesentlichen politischen Aktionen und Kriegsplanungen des nationalsozialistischen Staates eingeweiht Am 15.11.1939 bekam Schellenberg das Amt des Leiters der Spionageabwehr Inland innerhalb des neugegr ndeten Reichssicherheitshauptamtes RSHA bertragen Im Juni 1941 wurde er protegiert durch den Leiter des Reichssicherheitshauptamtes Reinhard Heydrich zum SS Standartenf hrer bef rdert und Chef des Amtes VI Auslandsnachrichtendienst des RSHA Dieses Amt geriet zunehmend in Konkurrenz zum milit rischen Nachrichtendienst unter Admiral Canaris Zielstrebig betrieb Schellenberg fortan die Zusammenlegung des gesamten deutschen Auslandsgeheimdienstes Nach der Ermordung Heydrichs 1942 wurden Schellenberg und sein Nachrichtendienst Himmler direkt unterstellt Im Auftrag des Reichsf hrers SS konnte Schellenberg bereits in diesem Stadium des Krieges seine F hler in Richtung England ausstrecken, um M glichkeiten eines Kompromi friedens zu sondieren Anfang Februar 1944 wurde Canaris von Hitler seiner mter enthoben, die Dienststelle der milit rischen Abwehr aufgel st und deren Aufgabenbereich Schellenbergs Amt im RSHA bertragen Im Rang eines Generalmajors der Waffen SS und SS Brigadef hrers leitete Schellenberg nun den gesamten und einheitlichen Geheimdienst des Deutschen Reiches bis zum Zusammenbruch im Mai 1945....

Title : Hitlers letzter Geheimdienstchef: Erinnerungen
Author :
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ISBN : 3937820086
ISBN13 : 978-3937820088
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : -
Number of Pages : 467 Pages
File Size : 688 KB
Status : Available For Download
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Hitlers letzter Geheimdienstchef: Erinnerungen Reviews

  • Joe6Pack
    2019-05-14 20:10

    Schellenberg beschreibt vor seinem fuehen Tod nach der Entlassung aus alliierter Haft seine Erfahrungen, Schwieirigkeiten und (wenigen) Erfolge beim Aufbau des Auslandsgeheimdienstes des Dritten Reiches zu Kriegszeiten. Der Ton ist sehr nuechtern, sachlich und selbstkritisch. Vorallem ab 1943 wurde es zunehmend schwieriger, der Reichsfuehrung ungeschminkte Lageberichte zu der sich verschlechternden internationalen und Kriegslage vorzulegen, oder gar Friedensfuehler zu organisieren, ohne bei Hitler Tobsuchtsanfaelle auszuloesen und die Strafversetzung an die Ostfront zu riskieren. Dabei erscheinen Himmler als wankelmuetiger, geschwaetziger Zauderer, Heydrich als hochintelligenter, Kaltenbrunner als brutaler und Matin Bormann als dumme Intriganten an Hitlers Hof, Goering als schlicht groessenwahnsinnig, und Hitler selbst als sentimentaler Narzissist, der an Parkinson erkrankt fehlmedikamentiert, als jaehzorniger egomanischer Despot agitiert. Soweit die faszinierenden, weder in sensationalistischer noch denunziatorischer Absicht dargestellten Innenansichten der nationalsozialistischen Macht, wobei der Autor auch seine zunehmend verzweifelten Bemuehungen um Separatfriedensloesungen und die Rettung von KZ-Insassen - mit zoegerlicher Billigung Himmlers - ausfuehrlich darstellt. In Summe: ein ausgezeichnetes, nachdenklich machendes hochinformatives Zeitzeugnis aus erster Hand.