Read Mythos, Glaube und Geschichte: Die Bilder des christlichen Credo und ihre Wurzeln im alten Ägypten by Manfred Görg Online

mythos-glaube-und-geschichte-die-bilder-des-christlichen-credo-und-ihre-wurzeln-im-alten-gypten

Das christliche Glaubensbekenntnis enth lt Bilder, die in der religi sen Literatur und Kunst des alten gypten entwickelt worden sind Das christliche Credo integriert ltere, in der Menschheitsgeschichte verankerte Glaubenserfahrungen.Dr theol Dr phil Manfred G rg 1938 2012 war Professor f r Alttestamentliche Theologie an der Universit t M nchen....

Title : Mythos, Glaube und Geschichte: Die Bilder des christlichen Credo und ihre Wurzeln im alten Ägypten
Author :
Rating :
ISBN : 3941913743
ISBN13 : 978-3941913745
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Edition Avicenna 1 Dezember 2014
Number of Pages : 188 Seiten
File Size : 883 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Mythos, Glaube und Geschichte: Die Bilder des christlichen Credo und ihre Wurzeln im alten Ägypten Reviews

  • None
    2019-08-04 01:09

    Der Obelisk auf dem Petersplatz in Rom, das altägyptische Kultsymbol im Zentrum der katholischen Kirche, ist für Manfred Görg Zeichen dafür, daß das christliche Bekenntnis „eingebettet ist in eine Vielzahl existenzieller Lebensäußerungen anderer Religionen". Die Tradition der Kirche gilt neben der Heiligen Schrift als konstitutives Element des Glaubens. „Sollte man da nicht auch den im Vatikan demonstrativ heimisch gewordenen Obelisken als eine Manifestation wirksamer Tradition in der Kirche betrachten dürfen?" fragt der Münchner Professor für Alttestamentliche Theologie.Manfred Görg zeigt in seinem lesenswerten Buch auf, daß das christliche Credo ältere religiöse Erfahrungen der Menschheit einbezieht. Er buchstabiert die einzelnen Sätze des Glaubensbekenntnisses vor dem Hintergrund altägyptischer Texte und Bilder neu durch. Gleichzeitig weist er aber auch - über diese Zusammenhänge hinausgehend - auf den radikal neuen Eingriff des christlichen Gottes in die Geschichte hin: In der Person Jesu komme in nie zuvor dagewesener Weise das unverdiente göttliche Zugehen auf den Menschen zur Geltung. Ohne Vorleistung und über die letzte Ohnmacht des Menschen hinaus verheiße der Gott Christi „Leben in Fülle".Über die Thesen dieses Buches kann und muß diskutiert werden. Gleichgültig wie der eigene Standpunkt letztlich ausfallen mag: Die Auseinandersetzung mit diesem Buch wird in jedem Fall fruchtbar sein für das persönliche Glaubensverständnis.