Read Tod im Apothekenhaus by Wolf Serno Online

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Hamburg im 18 Jahrhundert Eines Nachts wird der Apotheker Teodorus Rapp hinterrcks berfallen und bewusstlos geschlagen Als er wieder erwacht, sind seine Kleider blutberstrmt Er eilt in seine Apotheke und entdeckt dort sich selbst Wer ist der geheimnisvolle Doppelgnger Hat er es etwa auf Teodorus wertvolle Naturaliensammlung abgesehen, oder stecken andere Motive hinter den rtselhaften Vorgngen Bestsellerautor Wolf Serno beweist in diesem Roman, dass er auch das Genre der historischen Spannung mit traumwandlerischer Sicherheit beherrscht.Tod im Apothekenhaus von Wolf Serno im eBook...

Title : Tod im Apothekenhaus
Author :
Rating :
ISBN : B004WPHWGY
ISBN13 : -
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Knaur eBook Auflage 1 22 April 2010
Number of Pages : 109 Pages
File Size : 565 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Tod im Apothekenhaus Reviews

  • Vera Kaufmann
    2019-05-19 05:52

    ein echter Wolf Serno. In der ihm typischen Schreibweise baut er den Historienroman mit detailierten Hintergrundbeschreibungen auf und spielt ohne unnötig in die Länge gezogene Detailszenerien spannend durch den Roman. Ein echter Serno. Wer ihn als Autor mag, wird zufrieden sein.

  • X11
    2019-05-25 02:09

    Diese sehr unterhaltsame Geschichte spielt in Hamburg.Im Gegensatz zu anderen Büchern des Autors (Wanderchirurg, Balsamträger)bleibt die Erzählung bis zum Schluß interessant. die Personen wirken echt.

  • Dominik Scholz
    2019-05-26 04:48

    Als der Apotheker Teodorus Rapp im Hamburg des 18. Jahrhunderts von einem Galaabend nach Hause kehrt, wird er unverhofft Teil einer Schlägerei. Wieder bei Bewusstsein macht er sich auf den Weg zu seinem Apothekenhaus, nur um festzustellen, dass sich dort bereits ein Doppelgänger von ihm breitgemacht hat. Rapp wird gezwungen, das Spiel des Imitators mitzuspielen, bei dem es um seine kostbare Kuriositätensammlung geht.Leider gelingt es Wolf Serno nicht, in seinem historischen Krimi eine ausgewogene Mischung aus beiden Elementen herzustellen. So überwiegen zu Beginn und am Ende des Romans klar die kriminalistischen Elemente, während der Mittelteil den Fokus auf die historischen Aspekte legt.Manchmal ist die Gewichtung derart stark verschoben, dass man sich auch sehr oft in Nebensächlichkeiten verliert. So werden in aller Ausführlichkeit die verschiedenen Millieus Hamburgs beschrieben, Rapp berichtet sehr detailverliebt über seine Sammlung und seine Medizin und die obligatorische Liebesgeschichte zwischen Rapp und der weiblichen Protagonistin darf natürlich auch nicht fehlen. So wird der Fokus von der Haupthandlung weggelegt und das Buch fast schon künstlich gestreckt.Zudem wird die eigentlich simple und geradlinige Handlung unnötig verkompliziert. Serno legt sehr viel Wert auf Authentizität, so dass sich - neben anderen Sprachfetzen - vorläufig mal der plattdeutsche Dialekt vermehrt vorfinden lässt. Dieser wird jedoch nicht näher erläutert, so dass man sich oft nur zusammenreimen kann, was der Charakter gemeint hat.Dennoch ist "Tod im Apothekenhaus" trotz all der Abstriche ein durchaus solider Roman, den man gut mal zwischendurch lesen kann. Allerdings muss ich als Kenner des Autors erwähnen, dass ich weitaus besseres von ihm gewohnt bin.

  • Heinz Ketchup
    2019-05-30 01:03

    Das war also die Geschichte des Theodorus Rapp, ein Werk, das nicht wirklich für die Literaturgeschichte erforderlich war. Schon seltsam, dass Rapp beim Überfall nicht Todesopfer wurde. Seine Gegenspieler sind später nämlich alles andere als zimperlich. Immer wieder spekuliert Rapp, warum dies oder jenes passiert ist oder was wohl als nächstes folgt. Dabei sind die Schlüsse so naiv, dass man als Leser geneigt ist Rapp den Gelehrtenstatus abzusprechen. Insgesamt ist die Geschichte zu langatmig, ohne logischen Spannungsbogen und auch gelinde gesagt geschichtlicher Blödsinn. Rapp verstarb laut Buch 1764 hochbetagt und lebte seit der Tat noch viele Jahre. In Wahrheit führte Carl von Linné erst 1758 die binomische Nomenklatur in der Zoologie ein. Das Wort Trochilidae für Kolibris wurde z.B. erst im Jahr 1825 von Nicholas Aylward Vigors eingeführt (man sehe S. 468 von "Observations on the Natural Affinities that connect the Orders and Families of Birds", in Transactions of the Linnean Society of London, Bd. 14, 1825, S. 395-517 mit schönen Schaubild). Auch "Paramuricea clavata" wurde erst 1826 erstbeschrieben. Rapp war also ein Hellseher, was wissenschaftliche Namen angeht. Persönlich ging mir auch der Mix aus russisch, platt und hochdeutsch ziemlich gegen den Strich. Fazit: Ein seichtes Buch ohne bleibendem Wert für mich.

  • Ina Angell
    2019-06-08 00:55

    Das Thema an sich fand ich sehr interessant, auch die Beschreibungen von Hamburg im 18 Jahrhundert waren, wenn auch spärlich vorhanden, durchaus gelungen.Die Story hinkte aber ordentlich. Dass ein Zar es schafft (ich denke der Auftrageber war der russische Zar) Meuchler zu finden, die eine raumfüllende naturwissenschaftliche Sammlung für genügend Geld abtransportieren kann ich mir durchaus vorstellen aber das weitere war ein wenig viel des Guten.Ich kann mir, auch zur Zeit von Perücken und Puder, nicht vorstellen, dass Menschen, die zum Teil täglich einem Apotheker gegenüberstehen nicht merken, dass ihnen plötzlich ein völlig anderer gegenübersteht.An einen genau gleichen Mann, der auch noch in Hamburg wohnt und sich für diese Posse hergibt, das ist ein wenig viel verlangt von Herr Serno, dass ich dies glauben soll.Spätestens bei der völligen Unkenntnis des Imitators (falschen Apothekers) fällt doch der Schwindel auf bzw bei der Einstellung des echten Apothekers als Gehilfe.Das ist mir doch des Guten zuviel und da ich doch gerne ein gutes Ende lese verstehe ich nicht ganz, warum sich das liebende Paar trennen muss, in dem Herr Serno die Ehefrau des echten Apothekers in zwei Sätzen am Schluss sterben lässt.Völlig unnötig. Lässt den Leser irgendwie verwirrt zurück. Jedenfalls mich...vielleicht bin ich ja da die Einzige.

  • sydney75
    2019-05-26 01:06

    Dies ist mein erstes Buch von Wolf Serno und auch mein erster historischer Kriminalroman. Man merkt, dass dem Autor die Stadt Hamburg und deren Geschichte sehr am Herzen liegt.Was den Plot betrifft, so ist dieser nichts besonderes, aber trotzdem ziemlich schnell und kurzweilig zu lesen.Die Hauptfigur ist der Apotheker Theodorus Rapp, der durch eine ausufernde Intrige von einem Tag zum anderen alles verliert! Eben noch hochangesehen - und nun ein unglaubwürdiger Hungerleider. Ob er die gesamte Intrige und die ganzen Hintergründe aufdecken kann, sollte man auf den reichlich 400 Seiten selbst herausfinden! Wer richtig blutige Einzelheiten wie bei Hoffmann & Gerritsen erhofft, der liegt hier falsch -und trotzdem gibt es in dieser Geschichte Leichen ihne Ende! Einfach selbst mal das Buch zur Hand nehmen und sich nicht von den ersten etwas langatmig geratenen Seiten abschrecken lassen!