Read Brennpunkt Nahost: Die Zerstörung Syriens und das Versagen des Westens by Jörg Armbruster Online

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Wie eine Region die Welt in Atem hltDie Lage in Nahost spitzt sich zu, es droht ein Flchenbrand mit weltweiten politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen Der Aufstand der Syrer ist zum arabisch iranischen Stellvertreterkrieg des Nahen Ostens geworden und Israels Atomstreit mit dem Iran ist an einem gefhrlichen Punkt angelangt Lnder wie gypten und Tunesien stehen am Scheideweg, whrend Syrien sich in einem blutigen Brgerkrieg zerfleischt Jrg Armbruster zeigt, mit welchen Konsequenzen wir zu rechnen haben, wenn die Situation in Nahost endgltig eskaliert.Weiterhin ist offen, wohin sich die Aufstnde in den arabischen Lndern entwickeln Gestern noch erlangten in gypten und Tunesien die Muslimbrder die Macht, heute schon hat mehr oder weniger wieder das Militr das Sagen In Syrien leiden die Menschen unter einem grausamen Brgerkrieg und fr den Palstinakonflikt zeichnet sich nach wie vor keine Lsung ab Jrg Armbruster geht bei seinen Recherchen im Frhjahr 2013, weit ber die tagesaktuelle Berichterstattung hinaus, diesen Fragen nach Welche politischen Krfte wirken auf die Konflikte ein Was denken und wollen die Menschen vor Ort Warum kommt die Region nun schon seit Jahrzehnten nicht zur Ruhe Kann es eine Lsung geben Wer die komplexen Probleme der einzelnen Lnder und Konflikte verstehen will, muss dieses Buch lesen....

Title : Brennpunkt Nahost: Die Zerstörung Syriens und das Versagen des Westens
Author :
Rating :
ISBN : B00G6TL3P0
ISBN13 : -
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Westend Verlag Auflage 2 25 Oktober 2013
Number of Pages : 374 Pages
File Size : 691 KB
Status : Available For Download
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Brennpunkt Nahost: Die Zerstörung Syriens und das Versagen des Westens Reviews

  • Dagmar Schlam
    2019-03-07 22:04

    Das Buch berichtet ohne Übertreibungen und Spekulationen über die Entwicklung in Syrien bis 2013 und erklärt im geschichtlichen Hintergrund die für Leser hieraus abgeleitet logische Entwicklung. Die Staaten sind von Europäern bestimmt, zerschneiden Stammes- und Religionszugehörigkeit. Machtinteressen der großen Nachbarstaaten Türkei, Iran und Saudiarabien aber auch Interessen von Russland und USA verhindern einen Friedensschluss.

  • Walter K.
    2019-02-25 05:00

    Kein Peter Scholl-Latour, aber trotzdem ein guter Überblich über die politischen, religiösen und ethnischen Folgeprobleme von Kunststaaten, die ohne Rücksicht auf lokale Gegebenheiten von Mächtigen einst konstruiert wurden. Auch in Europa sind derartige Staaten zerfallen, wenn auch nicht immer mit solch unmenschlichen Konsequenzen, wenn man von Jugoslawien absieht. Und flux baut man hier einen neuen Kunststaat auf.

  • ihimmelreich02
    2019-03-03 04:23

    Aus den Büchern und Berichten von Herrn Armbruster spricht das Wissen über die Länder (Naher Osten)welches er verständlich uns näherbringen kann.Dies können nicht viele.

  • K. Tibor
    2019-03-03 03:56

    Das Buch ist klasse, sehr gut recherchiert. Kein leichtes Kost, aber man versteht einiges besser von den Abläufen im nahen Osten.

  • Christian Rosenbaum
    2019-03-05 02:25

    aber im Reportage-Stil, also keine systematische Aufarbeitung, deshalb manchmal der Odem einer Zweitverwertung, aber das ist ja auch in Ordnung, wenn man schon sein leben riskiert (hat).

  • PC Fan
    2019-03-13 06:02

    Das Buch von Jörg Armbruster gibt viele Hinweise auf Dinge wie der Nahe Osten tickt und wo die Probleme liegen. Sehr gut!

  • Gunthard Heller
    2019-03-04 00:04

    Jörg Armbruster (Stand: 2013) geht ausführlich auf die verschiedenen Oppositionsgruppen in Syrien ein, die von der Regierung schon im März 2011 pauschal für Terroristen gehalten wurden. Michael Kilo meinte dagegen 2012 in einem Interview mit der Sozialistischen Zeitung, es handle sich um "'eine wirkliche Volksbewegung'" (S. 84). Er war der Ansicht, daß die USA und Israel Syrien zerstören wollen. Armbruster faßt zusammen: Allen Oppositionspolitikern sei gemeinsam, "dass sie jede militärische Intervention von außen ablehnen" (S. 95). "In fast allen arabischen Ländern sind die Islamisten die stärkste, weil am besten organisierte politische Kraft mit der größten Anhängerschaft" (S. 170). Armbruster sieht den "wahren Kern" in der Verschwörungstheorie der Muslimbrüder und anderer, daß Israel und der Westen im Nahen Osten keine wirklichen Demokratien, sondern Marionettenregierungen wollen (S. 179).Er plädiert für eine "Hilfe von außen" (S. 185), die nur möglich sei, wenn die USA, Rußland, Iran und Arabische Liga am selben Strang ziehen würden. Sein Vorschlag: Waffenstillstand und Verhandlungen. Seine Begründung: Solange alle Seiten vom Ausland mit Waffen beliefert werden, geht der Krieg weiter. Sein Ziel: "echte Parteienbildung, freie Wahlen, Verfassung mit einem deutlichen Schutz der Minderheiten des Landes einschließlich der Alawiten." Außerdem Stabilisierung der Wirtschaft durch "eine Art Marshallplan" (S. 189). Eine nicht-militärische Lösung gebe es nur m i t Assad.

  • Winfried Stanzick
    2019-03-12 00:09

    In seinem Buch „Der arabische Frühling“, in dem der langjährige ARD-Reporter für den Nahen Osten über den Aufstand in den arabischen Ländern berichtete, kam er 2011 zu dem Fazit, dass alles davon abhängen wird, ob den Millionen von jungen Menschen in diesen Ländern eine Perspektive aufgetan werden kann, in der sie eine Zukunft, das heißt eine Arbeit haben werden. Schon jetzt, so Armbruster 2011, verbreite sich immer mehr eine Stimmung unter den die Revolution tragenden jungen Menschen, dass sie sich fragen, was sie eigentlich nun von der Entwicklung haben. Enttäuschung und Ungeduld machen sich breit.Den westlichen Ländern und seinen Politiker schrieb er damals auch etwas ins Stammbuch:"Es wäre also nicht verkehrt, wenn man die 1001 Vorurteile wenigstens um die Hälfte reduziert und der Westen von seinem hohen Ross steigt, um sein Verhältnis zu den Arabern gründlich zu überdenken. Dazu gehört unter anderem die Einsicht, diese Araber können die Demokratie genauso gut lernen wie Europäer, vielleicht noch ein bisschen besser, weil sie sich ihre Demokratie selbst erstritten haben. Sie sind bereit, die Werte ihrer Gesellschaft in Frage zu stellen."Wer die Nachrichten der letzten beiden Jahre aufmerksam verfolgt hat, muss zu dem Ergebnis kommen, dass sich in dieser Richtung wenig bis gar nichts bewegt hat. In den Ländern, in denen die Arabellion stattfand, scheint sich alles rückwärts zu bewegen. Von demokratischen Ansätzen keine Spur, ganz im Gegenteil.Das Land, was damals noch wenig im Brennpunkt war, ist seit 2011 dagegen in den Focus internationaler Aufmerksamkeit gerückt. Ein mörderischer Bürgerkrieg, in dem auch die sogenannten Rebellen unsägliche Menschenrechtsverletzungen begehen und zunehmend islamistischer werden, hat bisher über 100 000 Opfer gefordert. Jörg Armbruster berichtet in seinem neuen Buch „Brennpunkt Nahost“ von diesem Krieg, der im Nahen Osten einen Flächenbrand auslösen kann mit unbekannten Folgen.In vielen Reportagen und gespickt mit detaillierten Hintergrundinformationen erklärt er verständlich, wie im Nahen Osten alles zusammenhängt. Wer ist beteiligt an den unterschiedlichen Konflikten, wer hat welche Interessen? Wie verhält sich Westen und welche Rolle sollte oder musste er spielen?Und wieder, wie beim oben erwähnten Buch über den arabischen Frühling, kommt Jörg Armbruster zu dem Schluss, dass der Westen mit seiner Haltung zum Syrienkonflikt versagt hat. In den jüngsten Verhandlungen zu den C-Waffen die im September 2013 in Genf zwischen Russland und den USA stattfanden, sieht er jedoch ein positives Zeichen. Es gebe „Anlass zu Hoffnung, dass die beiden Großmächte vielleicht doch noch gemeinsam an einer Lösung des Syrienkonfliktes arbeiten werden. Daher ist die Überlegung eines runden Tisches, an dem alle Beteiligten sitzen, vielleicht doch nicht so weltfern.“Ein Buch, mit analytischer Tiefe geschrieben, in dem Jörg Armbruster ähnlich wie in seinen Filmen im Fernsehen, den Normalbürger etwas begreifen lässt von komplizierten Zusammenhängen und neuen Entwicklungen in Syrien und im gesamten Nahen Osten.