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Der preisgekrnte Drehbuchautor Wolfgang Kohlhase ist ein gebter Beobachter und Meister des feinen Dialogs Drehbcher knne er schreiben wie Billy Wilder, besttigen ihm Filmkenner und kritiker Und was Kohlhaase ber die Leute sagt, die seinen Weg kreuzten oder mit denen er an wichtigen Filmen arbeitete, bietet tiefe Einsichten, teilt genaue Beobachtungen mit und liefert manch hintergrndig komische Anekdote Alle diese Texte fllen ein Buch, welches so nah an Wirklichkeit und Geschichte ist und so unterhaltsam und lebensnah wie seine Filme.Texte ber Konrad Wolf, Frank Beyer, Andreas Dresen, Bernhard Wicki, Hermann Kant, Renate Krssner, Peter Hacks, Kurt Maetzig, Werner Sttzer, Wieland Herzfelde, Ulrich Plenzdorf und andere....

Title : Um die Ecke in die Welt: Über Filme und Freunde
Author :
Rating :
ISBN : B00NNZARWU
ISBN13 : -
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Neues Leben Auflage 1 19 September 2014
Number of Pages : 385 Pages
File Size : 988 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Um die Ecke in die Welt: Über Filme und Freunde Reviews

  • anneofgreengables
    2018-11-18 18:53

    Von einem Meister des Schreibens, liest man gerne Insider Informationen. Klar formuliert und, was bei Wolfgang Kohlhaase nie fehlt, mit Humor! Hervorragend!

  • Leseratte
    2018-10-28 20:08

    Dieses Buch ist mehr als eine Biografie. Wolfgang Kohlhaase erzählt von eigenen und fremden Filmen, die alle positive Erinnerungen wachrufen.So lernen wir ihn mittelbar durch seine Erinnerungen kennen, aber auch direkt in Interviews.Historische Dokumente wie Diskussionsbeitrage auf Schriftsteller und Filmschaffenenkongressen, sind eingefügt.Und nich zuletzt spricht er warmherzig über seine Freunde.Ganz nebenbei erfahren wir etwas über das Handwerkliche beim Filmemachen.

  • j.h.
    2018-11-11 12:50

    Wolfgang Kohlhaase (*1931) ist einer der bedeutendsten Drehbuchautoren des deutschen Films. Seine Arbeiten für die DEFA ab Anfang der 1950-er Jahre fanden auch international große Anerkennung. Filme wie "Berlin- Ecke Schönhauser" (1957), "Der Fall Gleiwitz" (1961), "Ich war neunzehn" (1968) oder "Solo Sunny" (1980) zählen zu den unvergesslichen DEFA-Produktionen. Auch nach der politischen Wende 1990 setzte Kohlhaase seine Arbeit unermüdlich fort mit Filmen wie "Die Stille nach dem Schuss" (1999), "Sommer vorm Balkon" (2005) oder "Als wir träumten" (2015).Der Buchtitel UM DIE ECKE IN DIE WELT scheint zunächst auf Memoiren der bekannten Art hinzudeuten, die aus dem Rückblick die Vergangenheit erklären oder mitunter auch verklären. Mit Kohlhaases Worten: "Aber nichts kostet so wenig wie die Klugheit im Nachhinein." (S. 72) Doch dieses Buch ist mehr: In drei Teilen werden in Form eines Lesebuches authentische Selbstzeugnisse aus über 60 Jahren dokumentiert, die einen facettenreichen und unverfälschten Blick auf ein bewegtes Leben in der Arbeit mit zahlreichen bedeutenden Künstlern bieten.1. Über eigene und andere FilmeHier finden sich vor allem Erinnerungen an Entstehung und Hintergrund der bekanntesten Filme Kohlhaases. Ein langes Werkstattgespräch (Ende 1979) zu "Solo Sunny" mit Konrad Wolf und Klaus Wischnewski macht noch einmal deutlich, wie schmerzhaft der Verlust Konrad Wolfs für den DEFA-Film der 1980-er Jahre war und welche Impulse eine weitere Zusammenarbeit mit Wolfgang Kohlhaase hätte bedeuten können. "Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, man möchte im Kino nichts lernen. Man möchte ganz sicher etwas erfahren. Man möchte eigene Erfahrungen mit Erfahrungen, die einem vorgeführt werden, vergleichen, und man lernt daraus möglicherweise." (S. 41) Dieses Interview-Statement von 1977 gibt Kohlhaases Auffassung von Kino besonders treffend wieder. Auch für das aktuelle Kino hat er die Hoffnung nicht verloren: "Ich bin sicher, dass die Realität nicht aus dem Kino verschwinden wird. Die 'Spaßgesellschaft', von der manchmal die Rede ist, macht ja nicht allen Leuten den gleichen Spaß." (2000 - S. 79)2. Über Filme und Leben, Kunst und GeschichteAus den Statements und Diskussionsbeiträgen ragen besonders die konstruktiv-kritischen Beiträge auf 3 Kongressen des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden heraus: "Wer Wirklichkeit will, will sie wahrhaftig und wer Kitsch will, will ihn konsequenterweise nicht von uns." (1972 - S. 100) In einem Werkstattgespräch für die Zeitschrift "Sinn und Form" setzt sich Kohlhaase 1979 kritisch mit dem als "Kahlschlag-Plenum" in die DEFA-Geschichte eingegangenen 11. Plenum des ZK der SED vom Dezember 1965 als "politische Standortbestimmung im Kostüm einer Kunstdiskussion" (S. 127) auseinander. Die Textversion der TV-Sendung mit Günter Gaus "Zur Person" (1998) und ein langes Gespräch mit Wolfgang Trampe (2004) bieten umfassende Überblicke über Kohlhaases Entwicklung.3. Über Freunde und KollegenÜber Jahre hat Wolfgang Kohlhaase in einer ganz besonderen Form von Prosa Miniaturen über Freunde verfasst, die zumeist für Glückwünsche oder als Erinnerungsworte vorgesehen waren. Die kurzen Texte sagten stets viel Persönliches und lassen den Gewürdigten dem Leser gegenwärtig und lebendig erscheinen. Texte über Slatan Dudow, Walter Gorrish, Günther Rücker, Rosemarie Rehahn, Konrad Wolf, Ludwig Engelhardt, Günter Reisch, Klaus Wischnewski, Frank Beyer, Horst Pehnert und zahlreiche weitere sind hier vertreten. "Wer sich nach den Deutschen erkundigt und was sie sich selbst und anderen angetan haben, wer sich für den Versuch interessiert, in dem kleinen halben Land eine andere Art der täglichen Gerechtigkeit einzurichten, der findet bei ihm Geschichten, denen man nachsinnen mag, wenn man einen Vorbehalt hat gegen die umgehenden Weltbilder für Anspruchslose." (über Konrad Wolf, 1995, S. 265)Wolfgang Kohlhaase hat sich nach 1945 bewusst für ein Leben im östlichen Teil Deutschlands entschieden und sich dabei seinen kritischen Geist bewahrt. Er sang niemandes Loblied und übte Kritik, wo es ihm nötig erschien - mal offensiv und mal gewissermaßen zwischen den Zeilen. Und diese Kritikfähigkeit bewahrte er sich auch nach der politischen Zeitenwende: "Ideologie mach sich lautstark bemerkbar, und leise herrscht das Geld." (S. 287)Der Filmhistoriker Günter Agde (*1939) hat den Band nach aufwändigen Recherchen in zahlreichen Archiven zusammengestellt und die Intentionen der Publikation in einem lesenswerten Nachwort hervorragend herausgearbeitet. Die komplette Filmografie Wolfgang Kohlhaases und ein Personenregister komplettieren das Buch, dass von DEFA-Stiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert wurde.Das im Verlag NEUES LEBEN erschienene Buch ist insbesondere für Kenner des Werkes Wolfgang Kohlhaases sehr empfehlenswert und bietet zahlreiche interessante Entdeckungen!

  • CVJM
    2018-11-05 19:50

    Wolfgang Kohlhaase - ist ein deutscher Schriftsteller,Regisseur-schrieb viele Drehbücher für Film und Fernsehen.Gilt in dieser Richtung als einer der "Besten" in der deutschen Filmgeschichte.Er beeindruckt sehr mit seinemSprachwitz und seiner Genauigkeit.Seine Stationen waren Volontär und Redakteur-dann Assistent bei der DEFA.Danach freier Schriftsteller und Drehbuchautor."Berlin/Ecke Schönhauser 1956/57"dürfte jedem ein Begriff sein.Auch "Ich war neunzehn",gemeinsam mit Conrad Wolf.Bei Kohlhaase ging es immer um das menschliche,gemeinsame,soziale und freundschaftliche Miteinander.Das ist sein Markenzeichen und zieht sich so auch durch seine Biographie!Man erfährt viel über das Entstehen von Filmen und das Einbringen von Wolfgang Kohlhaase selbst.Literaturkritik: von A.L.E.T. am 13.09.2015Somit 5 Sterne für diese Bographie mit besonderer Empfehlung.Weitere Werke von Wolfgang Kohlhaase sind:1. "Silvester mit Balsac" (1977)2. Eine Berliner Romanze (1956)3. Nagel zum Sarg (1976)4. Der Bruch (1989)5. Alarm im Zirkus (1954)Die bekanntesten Drehbücher von Kohlhaase zu Verfilmungen:1. Berlin-Ecke Schönhauser2. Der Fall Gleiwitz3. Ich war neunzehn4. Solo Sunny5. Der Aufenthalt6. Der Hauptmann von Köpenick7. Sommer vorm Balkon8. Whisky und Soda