Read Lassiter 2397 - Western: Zum Töten verdammt by Jack Slade Online

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Mit verschlossener Miene sa Lassiter im Saloon von Westerville, in der Linken ein Glas Whiskey, in der Rechten das Hilfegesuch von Marshal Jackson Hobbs Die Brigade Sieben hatte es ihm im genauen Wortlaut telegrafisch bermittelt, dazu eine Kurzbeschreibung des Mannes, den der Brigade Agent in die Obhut des Gesetzes berfhren sollte.Rabid Joe, las er in Gedanken den Namen des Gesuchten, war offenbar ein Kerl, den man nicht umsonst als tollwtig bezeichnete Plndernd und mordend berzog er im weiten Umkreis der Stadt Columbus den Bundesstaat Ohio mit Gewalt und scherte sich einen Dreck darum, wer ihm vor die Mndung seines Revolvers lief Die Anzahl von Rabid Joes Opfern lie Lassiter nur eines denken Er musste diesen Wahnsinnigen mit allen ihm zur Verfgung stehenden Mitteln aus dem Weg rumen...

Title : Lassiter 2397 - Western: Zum Töten verdammt
Author :
Rating :
ISBN : B07D7WW21Q
ISBN13 : -
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Bastei Entertainment 26 Juni 2018
Number of Pages : 375 Pages
File Size : 867 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Lassiter 2397 - Western: Zum Töten verdammt Reviews

  • Corto F.
    2019-01-23 15:33

    Richtig Spaß macht "Lassiter" 2397 "Zum Töten verdammt", dessen Plot auch einen prima Krimi, Gruselkrimi (oder Gruselwestern) abgeben könnte. Ein flott geschriebener Pageturner des Jack-Slade-Autorenteams-Mitglied Des Romero mit nettem Lokalkolorit (mit deutschen Aus- bzw. Einwanderern), guten Dialogen und von Anfang bis Ende gut konstruierter, spannender Story ohne Längen oder arge Logikbrüche.Lassiter reitet, nachdem er vier düstere Typen ausgeschaltet hat, die sich wegen eines Kumpels an ihm rächen wollten, nach Columbus, Ohio. In dem Umkreis der Stadt treibt ein sadistischer Mörder und Räuber sein Unwesen, Lassiter soll den Marshal, der um Hilfe gebeten hat, bei der Jagd unterstützen, fundierte Hinweise gibt es kaum welche.Parallel wird die Geschichte des schüchternen Buchhändlers Ludwig Mueller erzählt, der für die hübsche Grocery Store Angestellte Addison Stone schwärmt, bei einem linkischem Flirtversuch jedoch auf seltsam barsch übertriebene Ablehnung (samt gezückter Waffe) stößt. Welches Geheimnis umgibt Addison?Der Roman schneidet nun zwischen den drei Protagonisten - Lassiter, Ludwig und Addison - hin- und her und gibt nette Einblicke in die Wesensart der deutschen Emigranten (und des German Village in Columbus samt Schiller-Park), wobei die Bemerkung des Marshals über die Deutschen "Alles rechtschaffene, hart arbeitende Menschen. Die kommen nicht mal im Traum auf dumme Gedanken." zwar von diesem nicht ironisch, aber vielleicht vom Autor als kleine Spitze (bezüglich des deutschen Selbstbildes) eingesetzt wurde. Zwischen Gesangsverein und Schillerdenkmal.Nette Anspielungen - sozusagen als running gag - gibt es auch bezüglich der unsäglichen (und hinderlichen) Geheimhaltung der Brigade Sieben, da hier Lassiter - anders als schon mal in einem anderen Roman - über keine Dienstmarke oder sonstige Ausweismöglichkeit verfügt. (Auf die Idee, die aussagekräftige Abschrift des Hilfegesuch-Telegramms vorzulegen, kommt er nicht.)Die Handlungsstränge (die nur am Romanbeginn und in einer Sequenz, in der Lassiter einen aufgepushten Vigilantentrupp, der ihn für den Mörder hält, lethal ausschalten muss, typische Westernelemente enthalten) finden endgültig in Schwartz' Castle zusammen, einem (historischen, noch heute vorhandenen) Gebäude mit Turm - und verzweigten Kellergeschossen voller Geheimgänge und Fallen. (Auch dieser Keller, in dem der Showdown stattfindet, ist real!)Action, Spannung, Humor. Wirklich eine flott geschriebene Western-Gothic-Familiendrama-Mixtur, mit einem netten (deutschtümelnden) Ausklang (der ein bisschen Erinnerungen an Winnetou in Dresden wachrufen kann...)Und gibt es tatsächlich nichts zu bekritteln?Vielleicht zwei Punkte (die beiden Sexszenen lasse ich mal außen vor), ein faktischer und ein geschmäcklerischer Kritikpunkt:Gewundert hat mich etwas, wie wenig von düsterer Atmosphäre gerade Des Romero (erklärter Horrorfan) in die Beschreibung der Vorgänge in den Geheimgängen einbringen konnte. Da hätte ich mir mehr gruseligen Feinschliff (a la Dan Shocker) gewünscht. Wie auch hier eine der wenigen Schwächen des Autors deutlicher wird: nämlich Örtlichkeiten vollkommen nachvollziehbar zu beschreiben. Wie soll eine Schlangengrube funktionieren, an deren oberen Rand man bereits die Kriecher berührt? Wieso haben diese (so kaum in der Grube gefangenen) sich dann z.B. noch nicht zumindest z.T. im ganzen Gang ausgebreitet?Rein geschmäcklerisch ist meine Kritik an der Charakterisierung Lassiters selbst, die ich nunmal so nicht teile. Statt dass der erfahrene Gesetzesmann cool (aber trotzdem konsequent) reagiert, agiert er schon mal eher cholerisch: "Dreimal feuerte er dem Kerl zwischen die Beine und schrie ihn an: "Wenn du mit deinem Schießeisen nicht umgehen kannst, hilf lieber deiner Frau am Herd." "Auch ist der Lassiter dieses Autors immer mal wieder ein von dunklen Gedanken und depressiven Selbstvorwürfen gebeutelter Grübler (nachdenklich ist ja schön, aber so?), der zu oft mit sich hadert, aber scheint's ja nicht in der Lage ist, etwas zu ändern.So erledigt Lassiter einen Gewaltverbrecher und vielfachen Mörder mit (wieder) drei schnellen Schüssen - was ihn selbst gleich erneut an sich zweifeln lässt, da er zielgerichtet getötet hat. (Obwohl in Notwehr bzw. Nothilfe.)Hört sich fast an, wie der FSK geschuldet...Trotzdem: Vier von fünf Sternen für einen empfehlenswerten "Lassiter" 2397.Übrigens: Die auf dem (mal wieder schwachem) Titelbild von Boada dargestellte Szene kommt, was selten ist, so gar nicht in dem Roman vor!